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Kirchgemeindeversammlung Muhen

Fabienne Schmid
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Trotz des Schneefalls besuchten 50 Personen die, von Karin Fötschl, Vizepräsidentin, souverän geleitete Kirchgemeindeversammlung. Ohne Bemerkungen wurden das Protokoll sowie das Budget mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 41‘500 mit gleich bleibendem Steuerfuss von 18% einstimmig genehmigt.

Die von der Kirchenpflege in Auftrag gegebene Prüfung der baulichen und ökologischen Situation der Räumlichkeiten ergab, dass sich Gebäulichkeiten und Heizung in gutem Zustand befinden und Massnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend notwendig sind. Mit einer 3fach-Verglasung des Chorfensters könnten 10% der Heizkosten eingespart und die Zuglufterscheinungen massiv reduziert werden, Kosten dafür würden ca. Fr. 200‘000 betragen. Das Anbringen von Heizverteilern an den Kirchenwänden mit weiteren Kosten von ca. Fr. 20‘000 würden schnelleres und effektiveres Heizen ermöglichen, benötigten allerdings zusätzlich ein neues Heizsystem mit Kosten von Fr. 30‘000 – 60’000. Die Kirchenpflege ist froh, dass zur Zeit kein Handlungsbedarf besteht, denn es ist ihr trotz intensiven Bemühungen in den letzten eineinhalb Jahren nicht gelungen neue Kirchen­pflege-Mitglieder zu gewinnen. Da der Mindestbestand von vier ehrenamtlichen Mitgliedern nicht mehr erfüllt ist, erhält die Kirchgemeinde Muhen ab 1. Januar 2013 einen Kurator.

Nach 6 Jahren verabschiedete sich Karin Fötschl persönlich als Kirchenpflegerin. Sie dankte für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen. Eine lehrreiche, spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit, sowohl in menschlicher als auch auf fachlicher Ebene findet für sie ein Ende. Sie schliesst ihre Ausführungen mit dem chinesischen Sprichwort: «Wer für ein Jahr sorgen will, muss Korn säen, wer für zehn Jahres sorgen will, muss Bäume pflanzen, wer aber für hundert Jahre voraus denkt, muss sich um seine Familie kümmern!»

Auch Thomas Anliker, der gemeinsam mit Karin Fötschl seine Tätigkeit als Kirchenpfleger aufgenommen hatte, verabschiedete sich persönlich. In den vergangenen Jahren hat er mit grossem Elan und Einsatz als Kirchenpfleger gewirkt, insbesondere seine Tätigkeit als Verantwortlicher für die Jugendarbeit hat ihm sehr viel Freude und Befriedigung geschenkt, der bauliche Bereich unzählige neue Erkenntnisse und Erfahrungen. Pfr. Thomas Michel verabschiedete Karin Fötschl und Thomas Anliker mit einem dankbaren Rückblick auf die vergangene, gemeinsame Zeit und einer Würdigung des enormen Einsatzes unterstützt durch den kräftigen Applaus der Anwesenden.

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