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Kirchenchorreise 2014 ins Puschlav

Susanne Frick-Keller
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imposante Bahnstrecke herrlicher Ausblick nach Poschiavo und Le Prese
Ständli im Gletschergarten schöne Klänge in freier Natur

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Gutgelaunt und bei schönem Wetter trafen sich die 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die zweitägige Kirchenchorreise ins Puschlav. Souverän chauffierte uns Roman zum Kaffeehalt nach Sargans und weiter über den Flüelapass nach Zernez. Im Hotel Bär & Post wurden wir mit einem feinen Mittagessen verwöhnt und dankten dies mit einem spontanen Ständli vor der Weiterfahrt. Erwartungsvoll ging es weiter ins Puschlav nach Poschiavo. Vor der Dorfführung hatten wir Zeit für eine kurze Einkehr am Dorfplatz und konnten uns von der Sonne noch etwas die Nase kitzeln lassen. Da scheint doch Poschiavo ein kleines, verschlafenes Dörfchen zu sein, aber was staunten wir ob der interessanten Plätze, Informationen und Geschichten! Gerne wollten wir nach der Führung in den Gassen von Poschiavo einige unserer weltlichen Lieder zu singen, aber Petrus machte uns leider einen Strich durch die Rechnung.

So fuhren wir weiter nach Le Prese ins Hotel und bezogen unsere Zimmer. Von der „ Romeo und Julia-Suite“ bis hin zum Minibad hatte es alles dabei, doch sauber und gemütlich waren alle Zimmer. Und so trafen sich rundum zufriedene Kirchenchörler nach kurzem Frischmachen zum Abendessen im Wintergarten des Hotels. Einige genehmigten sich nach dem Essen einen Schlummertrunk, andere zogen sich schon beizeiten zurück, um für den Sonntag wieder fit und ausgeschlafen zu sein.

Am Sonntag strahlte die Sonne vom stahlblauen Himmel und machte Lust auf allerlei Entdeckungen. Nach einem ausgiebigen Frühstück bot sich die Gelegenheit, noch ein wenig am See zu spazieren, bevor wir den Zug Richtung Cavaglia nahmen. In Cavaglia lauschten wir gespannt den Erzählungen unseres Führers im Gletschergarten und staunten ob der Naturgewalten vergangener Tage. Beim Apéro mitten im Gletschergarten liessen wir es uns nicht nehmen, ein kleines Ständli zu bringen, bevor wir uns Richtung Mittagessen in die Alpwirtschaft begaben. Wir waren wohl etwas verspätet, aber die charmante Bedienung meisterte den Ansturm der hungrigen Kirchenchörler perfekt, so dass wir den Zug Richtung Pontresina planmässig erreichten. Die imposante Bahnstrecke beeindruckte sehr, der Teil des UNESCO Welterbes faszinierte und begeisterte. In Pontresina empfing uns unser Chauffeur, und ob den Eindrücken des Tages bereits etwas müde geworden, ging es langsam heimwärts. In Molls am Walensee erwarteten uns flinke Hände zum Zobighalt und um 21 Uhr trafen wir schliesslich wohlbehalten - um viele Eindrücke und Erfahrungen reicher - in Boswil ein.

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