Leserbeitrag
Jugendliche auf Höhlen-Expedition

Weekend für Jugendliche der Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen.

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Am Morgen vom 1. November hiess es für die 14 Teenager und ihre Leiter/innen der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen früh aufstehen, um die Reise in den Kanton Baselland in Angriff zu nehmen. Es erwartete sie ein erlebnisreiches Wochenende unter dem Thema „Go deeper“ („Geh tiefer“), für eine Auszeit von ihrem Alltag in der Schule oder im Lehrbetrieb.

Die Fahrt ging nach Diegten BL, wo die junge Gruppe sich in verschiedenen Workshops in das Wochenende einstimmen konnte. Im Sport-Workshop kam die körperliche Aktivität natürlich nicht zu kurz, da Fussball, Linienball und Blasrohschiessen auf dem Programm standen. Der Bastel-Workshop verlangte Kreativität und Freude am Basteln und beim Wellness-Workshop sorgte die Gesichtsmaske aus Quark, Honig und Öl für Entspannung.

Nach dem Mittagessen ging es richtig los, eine spannende Höhlenexpedition stand bevor. Unser Wochenendmotto „Go deeper“ wurde somit wortwörtlich in die Tat umgesetzt. Das Bruderloch in Wenslingen BL versprach nicht zu wenig und forderte viel Mut, da es im Innern kein Tageslicht hatte. Ausgerüstet mit Regenhosen, Jacke, Velohelm und Taschenlampe erkundeten wir die zum Teil sehr engen Gängen der Höhle, manchmal sogar robbend auf dem Bauch. Dabei beschlich manchen ein mulmiges Gefühl. Umso schöner war es, in grössere „Hallen“ vorzustossen, in denen die ganze Gruppe Platz hatte!

Nach diesem Abenteuer in der Höhle ging es, verschmutzt von Kopf bis Fuss, zurück ins Lagerhaus und ein feines Nachtessen wartete auf die Teens.

Anschliessend sorgte ein Gruppenspiel für Auflockerung. Es galt, in verschiedenen Gruppen ein Ei mit Strohhalmen, Sugus-Bonbons, Streichhölzern und Klebstreifen so zu präparieren, dass es möglichst weich aus einer Höhe von etwa zwei Metern landen konnte. Der Sieger war natürlich diejenige Gruppe mit dem unversehrtesten Ei und der kreativsten Idee.

Im thematischen Teil ging es um die Frage, wie es in einem drinnen aussieht und dass verschiedenste Einflüsse von innen wie von aussen den Zustand unserer Seele beeinflussen können. Nach biblischem Verständnis ist die Seele nicht einfach eine Sache, sondern ein Zustand oder Vorgang. Sie ist die Kraft, welche aus einem Körper ein lebendiges Leben macht. Vergleichen kann man dies mit einem Schwamm, der mit Wasser gefüllt ist. Wenn man den Schwamm ausdrückt, ist irgendwann kein Wasser, kein Leben mehr drin. So ist es auch mit unserer Seele: Wenn sie ständig negativen Einflüssen ausgesetzt ist, hat sie irgendwann kein Leben mehr. Doch Gott möchte unsere Seele retten und ihr Ruhe geben. Nach einem kleinen Bettmümpfeli ging es dann kurz vor 23.00 Uhr ab ins Bett.

Am Sonntagmorgen beschäftigten sich die Teenager nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem zweiten Teil des Themas. Was kann man tun, um sein Inneres zu pflegen und wie kann man in einer Beziehung zu Gott leben? Es gibt verschiedenste Möglichkeiten um in Kontakt mit Gott zu stehen, wie Beten, Bibellesen, Singen oder einfach betend spazieren zu gehen.

Nach dem obligaten Hausputz kam der krönende Abschluss mit einem Stadtspiel in der Altstadt von Zofingen. Verschiedenste Aufgaben verlangten Geschicklichkeit, Gruppenzusammenhalt und Kreativität. Es galt zum Beispiel, eine tote Fliege aufzutreiben oder Romeo und Julia zu spielen und sich dabei fotografieren zu lassen.

Wieder angekommen in Fahrwangen durften wir neu motiviert auf ein vielseitiges Wochenende mit wunderschönen Erlebnissen zurückblicken.

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