Leserbeitrag
Jahrelange Hege und Pflege von Christbäumen

Hansueli Schmid
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Bilder zum Leserbeitrag

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Hannes Züst, Baden

Seit über 35 Jahren kultiviert Hansueli Schmid Christbäume. Das gibt nicht nur in der Adventszeit viel zu tun. Die Hege und Pflege der verschiedenen Arten erfordert jahrein und jahraus viel Zeit, denn die Entwicklung der einzelnen Bäume muss während Jahren mit Fachwissen und Erfahrung überwacht werden.

Was braucht es, bis so ein Weihnachtsbaum in der guten Stube steht? Im Frühjahr kommen die vierjährigen Setzlinge aus Norddeutschland oder Dänemark in die Schweiz. Hansueli Schmid hat jeden seiner Lieferanten persönlich besucht und ausgewählt. Mit einer speziellen Maschine wird ein ca. 40 cm tiefes Loch in den Boden gebohrt, der Setzling genau senkrecht platziert und das Loch mit der gelockerten Erde gefüllt und gut angedrückt. Das junge Pflänzchen entwickelt sich neben älteren und grösseren Artgenossen. Im Laufe der Jahre achtet der Bauer sorgsam darauf, dass jeder Baum sich gleichmässig und harmonisch entfalten kann. Mit speziellen Schnitten und Einkerbungen wird ein besonders lockerer oder dichter Wuchs erzielt.

Eine Herde von Shropshire-Schafen weidet zwischen den Christbaumkulturen. Sie fressen das Gras und das Unkraut, nicht aber die zarten jungen Triebe der Tannen. Leider gibt es aber auch Schädlinge, wie Schermäuse, die in mühsamer Kleinarbeit in Schach gehalten werden müssen. Wenn die jungen Pflanzen plötzlich welken und braun werden, ist das ein Alarmzeichen, und die Feldmauser müssen sich rasch an die Arbeit machen.

Prächtige Christbäume bis zu 10m Höhe sind eine Spezialität des Eichmatthofs.
Die Kunden dürfen ihren Baum bereits im November unter tausenden von Tannen im Feld auswählen. Krönender Abschluss der langjährigen Arbeit ist jeweils der Christbaumverkauf mit dem beliebten Eichmatthofkaffee im festlich geschmückten Hofladen.

Familie Schmid, Eichmatthof, 5415 Hertenstein b/Nussbaumen Tel. 056 282 36 77

www.eichmatthof.ch