Leserbeitrag
Jagdparcours der Jägerschule Weierbach

Josef Griffel
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Die verschiedenen Jagdhunderassen zu erkennen ist für Jägerinnen und Jäger sehr wichtig. 20.jpg
Die andehenden Jungjägerinnen und Jungjäger. 50.jpg
Hier muss man genau hinschauen, um das Alter zu erkennen. 35.jpg
Eifrig studierte man die verschiedenen Präparate. 37.jpg
Gemütlichkeit und die Pflege der Kameradschaft ist unter Jägern sehr wichtig. 43.jpg
Hier studiert man die Wildpreparate sehr genau. 22.jpg

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Am Samstag den 31.Mai 2014, fand, wie schon seit Jahren, auf dem Werkhofareal vom Forstamt der Ortsbürger Gemeinde in Gränichen AG, ein Jagdparcours statt. Durchgeführt wurde er von der Jägerschule Weierbach in Gränichen, unter dem Patronat von Rolf Suter und seinen vielen Helfern. Besonders erwähnenswert ist die Mitwirkung von Revierförster a.D. Franz Waltenspühl, der bemüht ist, den Jagdlehrlingen den Wald und die darin vorkommenden Bäume und Pflanzen näher zu bringen. Er ist auch Jagdleiter der Jagdgesellschaft Gränichen Ost. Bei diesem Anlass haben die Jagd-Kandidatinnen und Kandidaten gute Gelegenheit ihr Wissen zu testen und ohne Stress herauszufinden, wie ihr Wissensstand vor der eigentlichen Jagdprüfung ist. Die angehenden Jagdprüflinge, darunter sind sechs Frauen, waren eifrig damit beschäftigt, die vielen Fragen auf mehreren A4 Blättern über einheimisches Wild, diverse Wildpräparate, Wildbälge, Jagdutensilien und Jagdwaffen zu beantworten. Ferner galt es noch eine Vielzahl von Ästen und Blättern von verschiedenen Pflanzen, Bäumen und Sträucher zu erkennen, und auf dem Fragebogen richtig anzukreuzen. Die Erlangung des Aargauer Jagdausweises ist sehr anspruchsvoll. So mancher gestandene Jäger benützt die Gelegenheit an diesem Parcours, um sein Wissen wieder aufzufrischen. Weiterbildung ist für uns Jäger ein wichtiger Begleiter, sogar ein Leben lang, und ist selbstverständlich. Unter den Gästen waren der Gemeindepräsident Rolf Arber, auch Jäger und Pächter der Jagdgesellschaft Gränichen Ost, der Geschäftsführer vom Aargauischen Jagdschutz Verein AJV Erich Schmid, und der Präsident der Vereinigung Aargauischer Jagdaufseher, VAJ, Max Schmid, um nur einige zu nennen.

Mit der Ausübung der Jagd, erfüllen wir Jägerinnen und Jäger einen wichtigen gesetzlichen Auftrag, was in der Öffentlichkeit oft nicht erkannt wird. Gut ausgebildeter Jäger-Nachwuchs, ist deshalb wichtig und von grosser Bedeutung. Dass sich mehr und mehr Frauen an dieser Aufgabe beteiligen, ist besonders lobenswert. Durch die nachhaltige und weidgerechte Jagd wie sie im Kanton Aargau stattfindet, erhalten wir Jägerinnen und Jäger den Wildbestand gesund und verhüten auch übermässige Schäden in Wald und Landwirtschaft, und tragen so auch zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Eine wichtige Arbeit ist für uns den Lebensraum der Wildtiere zu pflegen und zu verbessern. Für uns Jäger ist es wichtig, dass wir der Öffentlichkeit unser Tun erklären, dass wir den gesetzlichen Auftrag erfüllen müssen, dass Jagd nicht einfach Tiere totschiessen heisst, sondern der Arterhaltung und der Artenvielfalt dient, und Jagd aktiver Naturschutz ist.

Nach getaner Arbeit bedankte sich Rolf Suter bei seinen Schülern und Gästen. Anschliessend wurde ein feines Mittagessen serviert, und Jagdhorbläser spielten einige konzertante Jagdhornmelodien dazu. Mit gemütlichem Beisammensein endete der sehr lehrreiche Tag. Dabei bot sich den Kandidatinnen und Kandidaten auch Gelegenheit, bereits Jägersprache, gemischt mit Jägerlatein zu üben. Mit Weidmannsgruss (JoGri)

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