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In Wettingen muss ein Umdenken stattfinden!

Fraktion SVP Wettingen
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Die Fraktion SVP begrüsst grossmehrheitlich die Einbürgerungswilligen in der Gemeinde Wettingen.

Das Kreditbegehren von Fr. 6,55 Mio. für die Werkleitungs- und Strassensanierung der Rebbergstrasse gab in der Fraktion Einiges zu diskutieren, insbesondere die Höhe des Begehrens. Die Werterhaltung (Kanalisation/Leitungen) der Wettinger Strassen steht ganz klar ausser Frage. Ausgehend von der Gefahrenkarte Hochwasser (vom Kanton), werden der Gemeinde Kosten (Seitenbäche Herrenberg, Grafeguet und Schinebüel) übertragen, die sich am Schluss in einem überrissenen Kreditbegehren wiederfinden. Zudem muss aufgrund der Sanierung, die erst kürzlich umgesetzte 30er Zone bereits wieder erneuert werden und die geplanten Grünzonen werden zu wiederkehrenden Kosten führen. Detailkosten sind grosszügig berechnet und dies ist erst der Sanierungsbeginn des Lägernhanges. Wo bleibt da der Sparwille?

Auch beim Voranschlag 2015 hat die Fraktion festgestellt, dass in der Gemeinde Wettingen ein Umdenken stattfinden muss: Es kann doch nicht sein, dass Wettingen einen Finanzplan darlegt, in der die Nettoschuld innerhalb von 4 Jahren um 228% (!) ansteigt (von CHF 2'507 pro Einwohner im 2014 auf CHF 5'713 pro Einwohner im 2018). Ein erster richtungsweisender Schritt sieht die Fraktion darin, dass sich die Gemeinde Wettingen dem Kanton anschliesst und bei den Löhnen ebenfalls nur eine Teuerung von 1% festlegt, statt wie beabsichtigt 1.5%.

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