Leserbeitrag
“Im Konfunterricht hat es früher auch mal ‘geklöpft’”

Konfirmanden beschäftigen sich mit den Veränderungen der Konfirmationsfeier in den letzten siebzig Jahren und machen dazu eine Ausstellung

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Wie erlebten Jugendliche in Gränichen früher die Konfirmation? Was bedeutet die Konfirmation heute? Die aktuellen Konfirmanden der Kirchgemeinde Gränichen haben sich einen Unterrichtstag lang mit Pfarrer Simon Pfeiffer ins Zeug gelegt, Interwiews gemacht, getextet und fotografiert, um dazu eine Ausstellung zustande zu bringen.

Glaich am Sonntag, 13. November wurde die Ausstellung im reformierten Kirchgemeindehaus Gränichen mit einer Vernissage eröffnet. Knapp zehn Jahre war der jüngste, über achzig Jahre der älteste Gast. Die Ausstellung umfasst zwanzig Kurzportraits von Personen, die in den letzten siebzig Jahren in Gränichen konfirmiert wurden. Illustriert werden die Portraits mit aktuellen Fotos und den Gruppenfotos der jeweiligen Konfirmationen. Die Konfirmanden fanden es eine abwechslungsreiche Sache, Dinge über das Leben der Jugendlichen in früheren Jahrzehnten und ihr Verhältnis zur Kirche herauszufinden: Wie war es in den Kriegsjahren? Was für Musik gab es? Was prägte die Hippiezeit? Wie viel durften die Jugendlichen mitbestimmen?

In Zusammenarbeit mit dem Dorfmuseum werden Konfirmationsgruppenfotos fast aller Jahrgänge gesucht. Sie können auf dem Kirchgemeindesekretariat abgegeben werden. Die Fotos werden digital abgespeichert und den Besitzern wieder zurückgebracht.

Die Ausstellung ist noch bis zum ersten Advent und zum ökumenischen Basar im Saal des Kirchgemeindehauses zu besichtigen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden freuen sich auf zahlreichen Besuch.

Simon Pfeiffer, Samuel Suter, Nico Monaco

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