Leserbeitrag
Illustre Gäste an der Generalversammlung der CVP Birmenstorf

Marianne Stänz
Merken
Drucken
Teilen

Der Präsident der CVP Birmenstorf, André Siegrist, durfte am 27. März zur Generalversammlung unter den rund 30 anwesenden Mitgliedern und Gästen ganz besonders illustre Politikerinnen begrüssen: Nationalrätin Ruth Humbel, Grossrats-Vize-Präsidentin Edith Saner sowie Ständeratskandidatin Marianne Binder-Keller.

Bei seinem Jahresbericht 2018 schaute André Siegrist auf ein verhältnismässig ruhiges Jahr zurück. Eine bittere Pille musste die CVP im Sommer schlucken, als der CVP-Gemeinderatskandidat leider nicht gewählt wurde. Der Herbstanlass führte eine grosse Gruppe zur Swissgrid in Aarau, wo sie Einblick ins Herzstück der Schweizer Stromversorgung erhielten. Ende Jahr wurde CVP-Vorstandsmitglied Claudia Mollet in stiller Wahl in die Schulpflege gewählt und wurde dafür mit einem kleinen Präsent beschenkt.

Kassierin Conny Biland blickte auf ein finanzielles „Verschnauf“-Jahr zurück und konnte eine positive Rechnung 2018 präsentieren. Das Vermögen ist so hoch, dass der Vorstand einen namhaften Betrag für die Grossratspräsidentinnen-Feier für Edith Saner im kommenden Jahr gesprochen hat. Tagespräsident Werner Burger führte humorvoll durch die Wahlen von Vorstand und Präsident, welche sich alle für die nächste Periode zur Wiederwahl stellten. Sie wurden mit grossem Applaus bestätigt.

Der Höhepunkt des kommenden Jahres wird wohl die Grossratspräsidentinnen-Feier vom 7. Januar 2020 sein. Edith Saner, ehemalige Frau Gemeindeammann von Birmenstorf, wird an diesem Tag aller Voraussicht nach zur „Höchsten Aargauerin“ gewählt und möchte diesen Jubeltag vor allem auch mit den Birmenstorferinnen und Birmenstorfern feiern. Edith Saner lädt die Anwesenden ein, sich diesen Termin zu reservieren.

Präsident André Siegrist schloss die Versammlung mit einem Aufruf, dass alle ihr persönliches Umfeld zur politischen Beteiligung motivieren sollen. Die CVP steigt voll motiviert ins eidgenössische Wahljahr und ist überzeugt, dass sie als Mittepartei einen enorm wichtigen Beitrag bei der Findung von tragfähigen Lösungen liefern kann.

Im zweiten Teil der Versammlung präsentierten Nationalrätin Ruth Humbel und Ständeratskandidatin Marianne Binder-Keller die Eckpunkte ihres Wahlkampfes. Ruth Humbel liess die nun ablaufende Legislaturperiode Revue passieren. Sie bezeichnete sie als verlorene Legislatur, da die einen Reformen bereits im Parlament verwässert und/oder versenkt und die anderen, wie die AHV-Reform, vom Volk abgelehnt wurden. Einzig die Energiestrategie der CVP-Bundesrätin ist geglückt. Ruth Humbel, die ausgewiesene Gesundheits- und Sozialpolitikerin, kann nach den Wahlen das Präsidium der nationalrätlichen Kommission „Soziale Sicherheit und Gesundheit“ übernehmen. Dies und die Tatsache, dass enorm wichtige Dossiers dringend auf eine Lösung warten, hat sie motiviert, noch einmal eine Amtsperiode anzustreben.

Marianne Binder-Keller, die aktuelle Präsidentin der CVP Aargau, kandidiert auf der Nationalratsliste sowie als Ständerätin. Sie ist seit 40 Jahren alle vier Jahre im Wahlkampf – ursprünglich für ihren Vater Nationalrat Anton Keller und ihren Schwiegervater, Ständerat Jules Binder. Sie erinnert daran, dass es ihr Schwiegervater war, der mit einem Vorstoss am Ursprung des Umweltartikels in der Verfassung steht. Sie ist überzeugt, dass sich der persönliche Einsatz für die CVP lohnt. Eine CVP, die als staatstragende Partei wieder tragfähige Lösungen herbeiführen kann. Sie freut sich auf den Wahlkampf und das Touren mit dem Risottobus. Damit die CVP in Zukunft dafür sorgen kann, dass nichts anbrennt.

Die Birmenstorfer CVP-Familie dankte den beiden Politikerinnen mit einem grossen Applaus für ihr spannendes Referat und wünscht ihnen ganz viel Erfolg bei den Wahlen im Herbst.