Leserbeitrag
HSC Suhr Aarau zieht in Cup-Achtelfinal ein!

Lukas Wernli
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag

Bilder zum Leserbeitrag

Foto Wagner

Das SHL-Team des HSC Suhr Aarau ist dank eines 38:23-Auswärtssieges über den HC Einsiedeln am späten Mittwochabend des 6. November 2013 in die Cup-Achtelfinals eingezogen.
Dabei startete das Team verhalten in die Partie. Bis in die neunte Spielminute blieb das Skore ausgeglichen (5:5), ehe die motivierten Gastgeber erstmals zwei Tore vorlegten (5:7 aus Sicht des HSC Suhr Aarau in der 12. Spielminute). Dies veranlasste Trainer Patrik Fend zu einem frühen Time-Out, welches die zuvor zahlreichen undisziplinierten Abschlüsse und mehrere überhastete Aktionen auch in der Folge nicht wunschgemäss abstellte. Vielmehr fand das Team auch weiterhin nicht zum gewohnten Angriffsspiel und geriet so erst mit 5:8 und später mit 7:10 weiter in Rücklage.
Der erneut bärenstarke Ljubomir Josic brachte sein Team daraufhin in einer ersten schwereren Phase wieder bis auf 10:10 heran und besorgte in der 20. Spielminute gar eigenhändig die 11:10-Führung. Zwar unterliefen dem Team auch in der Folge immer noch ärgerliche Fehler nach Ballgewinnen in der Vorwärtsbewegung, es fand aber mehr und mehr den eigenen Rhythmus.
Dies stellte den Erstligisten, der in den ersten zwanzig Spielminuten aufopferungsvoll und leidenschaftlich zu Werke ging, fortan vor arge Probleme. Die Fehler häuften sich bei den Einsiedlern von Spielminute zu Spielminute, was den Beobachtern wiederum verdeutlichte, dass die Hausherren in den ersten Spielphasen, in denen jede Aktion überzeugend vorgetragen wurde und praktisch jeder Schuss sass, an ihrem Limit spielten.
Der HSC Suhr Aarau liess so einerseits zwischen der 16. und 28. Spielminute keinen Gegentreffer zu, erzielte selbst deren acht und drehte die Partie so innert zwölf Spielminuten und einem 8:0-Lauf vom 7:10 zum 15:10. Zur Pause stand es schliesslich 16:12.
Ein Resultat, dass die unterklassigen Hausherren allerdings weiter von der Sensation träumen liess, zumal der Vorteil des Anspiels in der zweiten Hälfte sogleich in den Anschlusstreffer zum 16:13 umgemünzt wurde.
Bis zur 45. Spielminute blieben die Einsiedler daraufhin weiter hartnäckig am NLB-Leader dran, überstanden gar eine Unterzahlsituation schadlos und waren nach der ausgesprochenen Zeitstrafe gegen HSC-Captain Misha Kaufmann vermeindlich im Aufwind und im Vorteil.
Vermeindlich, denn Ljubomir Josic begrub die Einsiedler-Hoffnungen auf den Anschluss oder gar Ausgleich in Unterzahl mit einem Doppelschlag eiskalt und brachte die Halle damit zum Schweigen. Der Serbe brach so die Moral der zuvor aufopferungsvoll kämpfenden Einsiedler endgültig und avancierte auch dank sieben weiteren wichtigen Toren während der Partie zum Matchwinner für den HSC Suhr Aarau, der in der Folge gnadenlos davonzog bzw. den Erstligisten förmlich überrollte.
Den von Josic eingeleiteten Schlussspurt in der 47. Spielminute zog das Team nämlich bis zum Schluss durch, lief Konter an Konter und führte in der 55. Spielminute erstmals mit zehn Toren Differenz (31:21). Am Ende gewann das Team gar mit 38:23 verdient, erfüllte die Pflicht und steht so in den Cup-Achtelfinals.
Wer dem Team vor Weihnachten dort gegenüberstehen wird, lost morgen der ehemalige Welthandballer Jackson Richardson in der Pause des letzten Cup-Sechzehntelfinals zwischen der CS Chênois und Pfadi Winterthur aus (wir werden darüber berichten).
Für unser Team war die Cuppartie am späten Mittwochabend gleichzeitig der Startschuss zu einem intensiven, hochspannenden Jahresendspurt. Dieser findet nun seine Fortsetzung in der Meisterschaft, wo unser Team am kommenden Sonntag, 10. November 2013 ab 17.00 Uhr in der Schachenhalle auf den TV Möhlin trifft und sich dabei auf die lautstarke Unterstützung seiner Anhänger freut - HOPP HSC!
HC Einsiedeln - HSC Suhr Aarau 23:38 (12:16)
Einsiedeln Brühl - 120 Zuschauer
HC Einsiedeln: Studerus (7), Tschannen (6), Meier (6), Holliger (2), Karov (1), Betschert (1).
HSC Suhr Aarau: Willimann (1. - 35.), Wyss (35. - 60.), Josic (9), P. Strebel (5), Romann (5), Schelbert (5), Zuber (4), L. Strebel (3), Sarac (2), Kasapidis (2), Kaufmann (1), Siegenthaler (1), Suter (1).
Beste Spieler: Josic, P. Strebel, L. Strebel, Schelbert.

Aktuelle Nachrichten