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Herbstwallfahrt nach Maria Dreibrunnen

Marianne Baldinger-Lang
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Maria Dreibrunnen LPV Baden
Maria Dreibrunnen LPV Baden
undefined Die Kirche "zu Ehren Mariä Heimsuchung"

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43 Pilger des Lourdespilgervereins Baden und Umgebung reisten nach Wil SG

Im Car begrüsste Präsident Hans-Jürg Amann alle Pilger herzlich und freute sich, an dieser kleinen Wallfahrt nach Maria Dreibrunnen dabei sein zu dürfen. Präses Pfarrer Stefan Essig erteilte den Reisesegen. Wie Jesus sind die Menschen Pilger auf dem Pilgerweg. Wie Jesus die Psalmen gebetet hat, beteten die Pilger den Psalm 121 und darauf folgte der Rosenkranz.

Wallfahrtskirche: Blick in die Geschichte

Um 10.30 Uhr kam die Pilgergruppe in Wil SG an. Die Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen wurde durch die Schenkungsurkunde von den beiden Toggenburger Grafen Diethelm VII. 1272 und Friedrich III. 1280 ausgestellt. Der Name Dreibrunnen ergab sich aus den drei Quellen, die in der Nähe eintspringen. Die Kirche wurde der Gottesmutter "zu Ehren Mariä Heimsuchung" geweiht. Sie zeichnet sich aus durch ihre Erhabenheit.

Heilige Messe gefeiert

Um 11 Uhr konnten die Pilger mit Pfarrer Essig in dieser schönen Wallfahrtskirche eine heilige Messe feiern. Mit dem Lied "Erhebt in vollen Chören..." wurde die Maria begrüsst. Aus der Lesung hörte man vom Brief an die Römer 12.9 bis 16. Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 1, 39-56, vernahm man: "Maria aber machte sich in diesen Tagen auf und ging eilends in das Gebirge in die Stadt Judas." Und Pfarrer Essig hielt in der Predigt fest: "Es macht den Eindruck, dass nach dem Gespräch mit dem Engel Maria zunächst einmal Zeit für sich braucht. Sie hat einiges zu verarbeiten und zu verkraften, ja, es ist nicht alltäglich, dass einem ein Engel erscheint und ein Kind ankündigt."

Gemeinsames Mittagessen

Nach der feierlichen Messe begaben sich die Pilger ins Restaurant Pilgerhaus, das sich neben der Wallfahrtskirche befand. So wurde beim gemütlichen und geselligen Mittagessen manches ausgetauscht, neue Bekanntschaften gemacht und alte Begegnungen gepflegt. Nach dem Mittagessen folgte in der Wallfahrtskirche nochmals ein stiller Moment für ein Dank-, Bitt- und Lobgebet. Danach ging die Pilgerfahrt weiter nach Wislikofen, wo in der Propsteikirche Wislikofen eine Andacht gefeiert wurde. Nach dem Kreuzzeichen wurde das Lourdeslied "Ave, ave Maria"angestimmt. Zum heiligen Evengelium nach Lukas 1, 39-56, hörte man aus der Predigt: Zum Schluss des Pilgertages ging Pfarrer Essig nochmals auf den Besuch von Maria bei Elisabeth ein. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Grösse des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Grossen an mir getan und sein Name ist heilig. Zum Schluss wurde noch ein Gesätz des freudenreichen Rosenkranzes gebetet und das Lied "Magnificat" gesungen. Gestärkt an Seele und Leib wurde die Heimfahrt angetreten. Im Car verabschiedete Präsident Hans-Jürg Amann die Pilger und macht noch darauf aufmerksam, einen dicken roten Strich in der Agenda vom 24. bis 30. April 2015 zu machen. Für diesen Zeitraum ist die nächste Wallfahrt nach Lourdes geplant.

Lengnau, 18. September 2014

Mitglied des Lourdespilgervereins Baden und Umgebung

Marianne Baldinger-Lang

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