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Hauswartabend 2015

Marcel Siegrist
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Hauswartabend

Hauswartabend

Am letzten Freitag dem 23. Oktober 2015 fand der 39. Realit-Hauswartabend mit 130 Teilnehmenden statt. Dazu waren alle von der Realit angestellten nebenamtlichen Hauswarte eingeladen. Als Ver­anstaltungsort wurde das Restaurant Phönix in Lenzburg gewählt. Dieses befindet sich im Kosthaus, der ehemaligen Kantine der Konservenfabrik Hero und steht gegenüber dem neu entstehenden urbanen Stadtquartier Im Lenz.

Im Anschluss an den Apéro begrüsste Philipp Gloor, Geschäftsführer, die Anwesenden, wobei er die Entwicklung des Areals der ehemaligen Conservenfabrik vom Industriegebiet zum hochwertigen Standort für Wohn- und Gewerbeliegenschaften aufzeigte. Der Küchen­chef des Restaurants, Ralf Krauter, stellte die Aufgaben und Ziele vor, denen sich der Verein Phönix verpflichtet fühlt. Er bietet jungen Menschen, die nur schwierig einen Ausbildungs­platz finden, Ausbildungsmöglichkeiten im Gastronomiegewerbe an. Im laufenden Ausbildungsjahr sind 12 Lernende in Küche und Hauswirtschaft tätig.

Hauptthema des Abends waren die Herausforderungen und Grenzen des Hauswartes bei der Betreuung von Dächern und Fassaden. Wie Heiner Baumann, dipl. Arch. ETH / MBA, Gesamtprojektleiter Neubauten, aufzeigte, spielen die SUVA-Vorschriften eine gewichtige Rolle. So beträgt bei Arbeiten auf einem Flachdach der minimal einzuhaltende Abstand zum Dachrand oder von Oblichtern mindestens zwei Meter und die ungesicherte Arbeitshöhe darf nicht grösser als drei Meter sein. Können bei Arbeiten diese Grössen nicht eingehalten werden, darf das Dach nur mit Sicherungen wie Fanggerüsten, Auffangnetzen oder Seilsicherungen betreten werden. Die anwesenden Hauswarte waren herausgefordert praktische Situationen ihrer alltäglichen Tätigkeiten wie zum Beispiel die Entfernung des Schnees auf dem Flachdach nach einem Wasserschaden oder die Sicherung bei der Arbeit auf der Leiter kritisch zu beurteilen.

Erich Renfer, Präsident des Gewerbevereins Lenzburg und Umgebung, präsentierte in seinem anschliessenden Kurzreferat die Pflichten und Aufgaben eines Hauswarts aus Sicht eines Liegenschaftseigentümers. Sein Fazit lautete, dass dieser den Mietern jederzeit ein angenehmes Wohnen ermöglichen soll.

Nach Abschluss der Ausbildungssequenz führte Frau Rahel Remund, Spartenleiterin Immobilienbewirtschaftung, mit ihrem Team gekonnt durch den Abend, der von ver­schiedenen Unterhaltungsblöcken, Ehrungen und einem kniffligen Wettbewerb geprägt war.

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