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Halbjahresbilanz 2018: KSB behauptet sich in einem schwierigen Marktumfeld

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Ein Blick in die Zukunft: So wird das neue KSB aussehen. Der Spatenstich für den 450 Millionen Franken teuren Neubau findet am 31. August 2018 statt. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.

Ein Blick in die Zukunft: So wird das neue KSB aussehen. Der Spatenstich für den 450 Millionen Franken teuren Neubau findet am 31. August 2018 statt. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.

Das Kantonsspital Baden (KSB) steht bei der Bevölkerung hoch im Kurs: Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich liessen sich im ersten Halbjahr 2018 mehr Patienten und Patientinnen behandeln als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden im KSB insgesamt 10‘155 stationäre Patientenbehandlungen registriert, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Zunahme um 4,6 Prozent entspricht. Im ambulanten Bereich betrug das Wachstum 9,8 Prozent: Insgesamt unterzogen sich im ersten Halbjahr 2018 62‘200 Patienten einer ambulanten Behandlung im KSB.

„Das KSB dreht im grünen Bereich“, sagt CEO Adrian Schmitter. „Bei den Taxpunkten sind wir auf Kurs. Allerdings wirken sich die Tarifeingriffe des Bundes negativ auf den Umsatz aus. Trotz eines generell schwierigen Umfeldes gehen wir aber davon aus, dass wir die Gewinnvorgaben unseres Eigentümers, des Kantons Aargau, auch dieses Jahr erreichen werden.“

Der Kanton Aargau erwartet in seiner Eigentümerstrategie von den Spitälern eine EBITDA-Marge von mindestens zehn Prozent. Das KSB ist die einzige Institution, die diese Zielvorgabe seit 2012 stets erreicht hat. Von den guten Betriebsergebnissen profitierte es auch bei der Kapitalbeschaffung für den Neubau, der mit dem Spatenstich am 31. August 2018 in Angriff genommen wird.

Durch die Emission von Anleihen konnte das KSB im Frühjahr 2018 auf dem Kapitalmarkt insgesamt 300 Millionen Franken aufnehmen. Damit sind zwei Drittel des Finanzbedarfs für den Neubau in der Höhe von insgesamt 450 Millionen Franken gedeckt. „Unser Neubau steht somit auf einem soliden finanziellen Fundament“, sagt Schmitter.

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