Leserbeitrag
GVdes Vereins zur Förderung des Paul Gugelmann-Museums

Marcel Siegrist
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Alice King

Trotz des misslichen Wetters konnte Präsident Toni Zaugg gegen 50 Gäste an der 18. Generalversammlung des Vereins zur Förderung des Paul Gugelmann-Museums begrüssen. Mit dem Jahresbericht liess er das verflossene Vereinsjahr Revue passieren. Besonders wurden die Vernissage und die Sonderausstellung mit Maschinen aus Paul Gugelmanns Privatbesitz hervorgehoben. Da Gugelmanns poetische Maschinen nicht verkäuflich sind, hatte der Künstler eigens für diese Sonderausstellung elf Tiramigius gebaut. Sie wurden zu Gunsten des Museums verkauft. Kassier Reto Gribi konnte dadurch eine überaus positive Rechnung präsentieren.

Leider musste der Präsident unter Mutationen mitteilen, dass Elsbeth Schütz aus dem Vorstand austritt und dies nach 7 Jahren Geschäftsführung, 11 Jahren Vorstandsmitglied und 15 Jahren Führerperson im Museum. Der Vorstand dankt herzlich für die mit viel Herzblut und Begeisterung geleisteten ehrenamtlichen Stunden zum Wohle des Paul Gugelmann-Museums. Als Nachfolger im Vorstand konnte Fredi Kuhn gewonnen werden. Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen: Toni Zaugg (Präsident), Christian Tännler (Vizepräsident), Reto Gribi (Kassier), Paul Gugelmann (künstlerische Leitung), Dominique Leiser, Martin Planzer, Fredi Kuhn (alle Beisitz).

Das Highlight des Abends war das Traktandum Ehrungen. Im Jahre 1992 hatte Jean-Pierre Racine die Idee, ein Museum für Paul Gugelmanns Maschinen zu realisieren. Es tat ihm weh, die Kunstwerke seines Pfadifreundes irgendwo in einem Lager verstauben zu sehen. Mit Herzblut und vielen Schweissperlen machte er sich mit vielen Kollegen an die grosse Arbeit und aus dem alten Gemeindeschopf an der Schmiedengasse in Schönenwerd wurde schliesslich das schmucke Museum. Im Juni 1995 konnte die Eröffnung gefeiert werden. Für diese grosse Arbeit mit finanziellem und körperlichem Einsatz wurde Jean-Pierre Racine an der GV zum zweiten Ehrenmitglied des Fördervereins Paul Gugelmann-Museum ernannt. Ohne Übertreibung darf man sagen, dass es ohne die beiden Ehrenmitglieder - dem Künstler und dem Museumsvater - kein Paul Gugelmann-Museum gäbe.

Im Anschluss an den statuarischen Teil konnten sich die Gäste etwas «den Speck durch den Mund ziehen lassen». Der Kanton Solothurn ist an der diesjährigen OLMA Gastkanton. Das Paul Gugelmann Museum wurde neben sechs anderen Sehenswürdigkeiten des Kantons eingeladen, an der OLMA teilzunehmen. Natürlich verriet Peter Schiltknecht, Verantwortlicher Sonderschau OLMA 2013, nicht viele Einzelheiten. Aber es wird sich lohnen, zwischen dem 11. und 20. Oktober nach St. Gallen zu reisen und die sieben «Leuchttürme» des Kantons Solothurn zu bewundern.

Vom 1. Juni bis 7. Juli 2013 gibt es im Paul Gugelmann-Museum wieder eine Sonderausstellung. Zu sehen sind Kleinplastiken aus Metall und Stein des Künstlers E.A. Langenberg aus Köln. Ein Besuch lohnt sich auch hier.

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