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Gut besuchte Konzerte von TonArt Seengen

Hansjörg Würmli
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Herbstkonzert TonArt Seengen

Schweizer Lieder und bekannte Verdi Opernmelodien

Für ihre diesjährigen Konzerte hatten die Sängerinnen und Sänger von TonArt Seengen hauptsächlich Schweizerlieder aus verschiedenen Epochen ausgewählt. Aber auch bekannte Melodien aus Guiseppe Verdis Opern wurden, aus Anlass seines 200. Geburtstages, zum Besten gegeben. Unter der kundigen Leitung von Dirigent Helmut Seeg und begleitet am Flügel von der Pianistin Marina Vasilyeva ist an beiden sehr gut besuchten Konzerten (am Sonntag mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden!) ein reichhaltiges Programm dargeboten worden. Das intensive Üben während des Jahres und am Probenwochenende hatten sich gelohnt, konnte der Chor doch beweisen, dass er viele Stilrichtungen vom traditionellen Volkslied, über Hits aus den 60er Jahren sowie solchen aus der aktuellen Hitparade, aber auch klassisches Liedgut beherrscht und gekonnt vortragen kann. Beim Publikum sind die Konzerte gut angekommen, was Applaus und die verlangten Zugaben bestätigt haben.

Den Anfang machten traditionelle Lieder wie „Luegid vo Bärge ond Tal“, „S’isch äbe n’e Mönsch of Ärde“ und „Du frogsch mi wär i bi“. Rockiger ertönte dann die „Swiss Lady“, bei der Teile des Publikums erstmals in den Refrain einstimmten! Vom allseits bekannten Liedermacher Mani Matter wählten TonArt vier seiner witzigeren Lieder aus: “S’Lotti schilet“, „Dr Eskimo“, „Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama“ und „Dialog im Strandbad“ erfreuten die Zuhörer gleichermassen wie die nachfolgenden neueren Songs von Schweizer Komponisten und Musikern. Dazu gehörten “W.Nuss vo Bümpliz“ von Patent Ochsner, “Ne partez pas“ von Céline Dion, “Heaven“ von Gotthard und “Up in the Sky“ von 77 Bombay Street. Auch hier stimmten wieder vor allem jüngere Besucher in die Lieder mit ein.

Einen Höhepunkt waren die Verdi Lieder. Aus der Oper La Traviata wurden das Trinklied und die Chorpartien der Zigeunerinnen und Matadore vorgetragen. Die Solopartien besetzte man mit Sängerinnen und Sängern aus den eigenen Reihen. Diese meisterten die nicht leichten Aufgaben bravourös, was vom Publikum mit riesigem Applaus und der Aufforderung für eine Zugabe gewürdigt wurde.

Als Auflockerung für die Konzertbesucher lud der Dirigent nach der Pause das Publikum ein, den einfachen Kanon “Singen macht Spass“ mitzusingen. Die Aufforderung wurde positiv aufgenommen und so merkten alle, wie einfach Singen sein kann und wie gut es tut! Und wer dieses Gefühl wieder erleben möchte ist im Chor herzlich willkommen. Infos unter www.tonart-seengen.ch.

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