Leserbeitrag
Gleich zwei musikalische Höhenflüge

Marcel Siegrist
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag

Bilder zum Leserbeitrag

Sie hatte ein leichtes Spiel: Eveline Schenk-Dietiker führte die Bestätigungswahl für den Vorstand und die Revisoren durch.

Sie hatte ein leichtes Spiel: Eveline Schenk-Dietiker führte die Bestätigungswahl für den Vorstand und die Revisoren durch.

Die Mitglieder des Vereins ehemaliger Bezirksschüler Schöftland, welche an der traditionellen Generalversammlung teilnahmen, kamen in den Genuss von zwei hochstehenden musikalischen Einlagen. Die Traktanden wurden zügig erledigt, der Oberstufenleiter Stefan Wirz orientierte über die Belange der Bezirksschule, und dem geselligen Beisammensein wurde bei einem Apéro riche viel Platz eingeräumt.

Vorstand und Revisoren bestätigt
Trotzdem mussten sich die Anwesenden mit den nüchternen Traktanden befassen. Daniel Frey stellte die Rechnung vor, welche positiv abschliesst. Der Kulturfonds der Bez bekam 4000 Franken, die Bibliothek 1000 Franken. Revisor Kurt Leuenberger wagte spassige Bemerkungen zum Sparkurs der Aargauer Regierung und hatte Ideen, wie man dem Kanton mit einer kleinen Finanzspritze helfen könnte – zum Wohle der Schule und der Schüler. Das Budget präsentierte sich in gewohntem Rahmen, mit einem minimalen Defizit.

Problemlose Bestätigungswahlen
Als Tagespräsidentin amtierte die ehemalige Präsidentin, das Ehrenmitglied Eveline Schenk-Dietiker. Sie hatte ein leichtes Spiel, denn der gesamte Vorstand wie auch die Revisoren stellten sich einer Wiederwahl: Monika Amann-Morach, Andrea Baumann, Norwin Helm, Markus Kirchhofer, Daniel Frey und Christoph Müller-Sahli. Letzterer ist der Senior dieses Gremiums, amtierten doch in dieser Zeit bereits ein Präsident und zwei Präsidentinnen. Auch die Revisoren, Sabina Geissmann und Kurt Leuenberger wurden mit Applaus in ihren Ämtern bestätigt.

Unter Verschiedenem bat Monika Amann um alte Klassenfotos. Diese sollten nämlich nächstes Jahr die Einladungen zieren.

Ein Blick hinter die Kulissen der Schule
Oberstufenleiter Stefan Wirz ist in den Vorstand eingebunden und damit die Kontaktperson zwischen Schule und Verein. Er verkündete, dass zur Zeit 216 Schüler vom Verein ehemaliger Bezirksschüler profitieren. Er informierte über den Start im August sowie über die Aktivitäten, die dank der Unterstützung des Vereins möglich waren.

Eigentlich sei dieser Tag ein historischer Moment, denn es sei die letzte Generalversammlung einer Schule, die vier Jahrgänge unterrichtet. Ab nächstem Jahr gibt es nur noch drei Jahre Bezirksschule. Im Moment würden die 1. Klasse doppelt, die drei oberen Klassen je dreifach geführt. Die Umstellung auf 6/3 habe die Bezirksschule ausgezeichnete Lehrkräfte gekostet. Neben dem in Pension gegangenen Paul Binkert waren drei Abgänge zu beklagen. Im Gegenzug konnten einige befristete Verträge abgeschlossen werden. Zudem stehe die Integration der Sereal Ruedertal bevor, einige Lehrpersonen aus dem Ruedertal wechseln ebenfalls nach Schöftland. So konnte der Personalabbau zum Teil abgefedert werden.

Sparmassnahmen bereiten Sorgen
28 Mio. Franken sollen im Bildungsbereich inskünftig eingespart werden. Das bedeute eine markante Reduktion des Wahlfächerangebotes, was auch auf künftige Lehrbetriebe negative Auswirkungen haben dürfte.

Trotzdem: 216 Schüler und 34 Lehrer dankten dem VEB für den 1.-Klässlertag, für den Ausflug ins Konzentrationslager Struthof (Elsass), für die Schulschlussfeier, das Theater von der 3 b sowie für den Ausflug nach Mulhouse.

Zwar waren dieses Jahr keine Schüler physisch anwesend, wohl aber virtuell. Mit dem Video «Betz-Bletz» bekamen die Mitglieder des Vereins einen Einblick in die Arbeiten für die Bezirksschulzeitung, die an diesem Tag just zum 30. Mal erschien.

Aktuelle Nachrichten