Leserbeitrag
Gerstensuppe und völkerverbindende Musik

Der Erlös des Suppentages der Kirchgemeinde beträgt über 2'400 Franken.

Drucken
Teilen

Gerstensuppe und völkerverbindende Musik

Der Erlös des Suppentags der reformierten Kirchgemeinde Mandach von über 2‘400 Franken geht an ein ökumenisches Projekt in der Demokratischen Rebublik Kongo.

MANDACH (ck) – Am Sonntag, 18. März, duftete es in der Mandacher Turnhalle fein nach Gersten- und Champignoncrèmesuppe. Rolf Vögele vom Restaurant Waldheim in Hettenschwil hatte wiederum seine Arbeitskraft gespendet und zwei verschiedene Suppen gekocht. Alle liessen es sich schmecken. Katechetin Fabienne Kaufmann aus Klingnau ihrerseits bereitete mit 20 Schulkindern zwei Beiträge für den Familiengottesdienst vor. Denn mit diesem starteten die Familien und die Gemeinde in den Suppentag. Zum Thema „auf Träume folgen Taten“ hatten die Schulkinder des Religionsunterricht – alle aus der 3. bis 5. Klasse – zwei Spielszenen vorbereitet. Eine zu den Träumen des Josef, einer alttestamentlichen Geschichte, wo bei der Hungersnot in Ägypten Einheimische wie Fremde von den Vorräten zu Essen bekommen. Beim anderen Rollenspiel handelte es sich um einen Streit rund um das Hindurchgucken durch ein Fernrohr, wo der junge Sternenforscher Sepp zu Schluss die anderen an seinem Projekt teilhaben lässt. So folgten im Spiel auf Träume Taten und manche Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher überlegten sich, wo sie im (Gemeinde-, Berufs- oder Familien-) Alltag denn selber Chancen nutzen und anderen daran Anteil geben können.

Für reichlich Beschwingt Sein während des Gottesdienstes und hernach auch in der Turnhalle sorgte Christian Fotsch mit seinen beiden Kollegen der Gruppe SSASSA. Sie spielten völkerverbindende Weltmusik, denn die Musik ist in allen Religionen und Kulturen ein Thema, geht den Menschen an den Puls und ins Herz und lässt Konflikte vergessen.

Der Erlös des Mandacher Suppentages geht an ein ökumenisches Projekt von „Brot für alle“ und „Fastenopfer“ in der Demokratischen Republik Kongo. Es geht darum, im Bergbau und Abbau von Bodenschätzen die Menschenrechte besser zu beachten, auf menschengerechte Arbeitsbedingungen zu pochen, so dass Männer und Frauen Schutz und Perspektive haben, ihre Gesundheit erhalten können und ein Zeichen der Solidarität erfahren.

Chilekafi-Gruppe, Bazarfrauen, Suppenköche, Kirchenpflege und Co. sei Dank. Und natürlich Ihnen allen, die Sie als Besucherinnen und Besucher unseres Suppentages zum guten Resultat und Erlös beigetragen haben.

Bildlegende: Zu Bild 3284

Musik macht glücklich und lässt alles vergessen, auch das vorne stehen – im Familiengottesdienst war Mitmachen angesagt.

Aktuelle Nachrichten