Leserbeitrag
Generalversammlung der CVP mit Nationalrat Stefan Müller-Altermatt

Fabienne Schmid
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Zu Beginn der Versammlung hielt Ortsparteipräsident Beat Keller Rückblick auf ein reges Jahr. Nach gewohntem Muster hatten sich politische, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe abgewechselt. So liess sich zum Beispiel eine stattliche Zahl von Interessierten durchs Paul Gugelmann-Museum führen, und zwar durch den Künstler selbst. Im Mai bewunderte eine Besuchergruppe die Lilien im Garten der Villa Tannheim, zusammen mit einer Vertreterin von ProSpecieRara und den Gastgebern Han-Lin und Nicole Chou-Knecht.

Nach dem Rückblick folgte der Ausblick. Im kommenden Jahr 2013 sind Gemeinderats- und Kantonsratswahlen. Für den Gemeinderat ist der Vorstand zur Zeit zuversichtlich auf der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Aktive Leute, die sich in unserer Gemeinde als Ratsmitglied oder in einer Kommission politisch betätigen wollen, sind heute nicht so leicht zu finden.

Für die Wahlen in den Kantonsrat ist die Ortspartei schon fündig geworden. Karen Grossmann, bis anhin engagierte Gemeinderätin, möchte politisch einen Schritt weiter gehen und hat sich als Kandidatin zur Verfügung gestellt. Die Versammlung dankte ihr dafür mit einem kräftigen Applaus.

Das traditionelle Jahresprogramm wird 2013 mit Variationen weitergeführt: politische Anlässe vor allem im Frühjahr, dann ein Apéro für alle, eine kulturelle Exkursion und ein Familienanlass im wettersicheren Rahmen. Abrunden wird Ende Oktober wiederum die ordentliche Generalversammlung.

Als „Gastreferent“ berichtete Nationalrat Stefan Müller-Altermatt über sein erstes Amtsjahr in Bern. Müller kennt sich als Gemeindepräsident von Herbetswil im politischen Alltag aus, und als Biologe kann er sich im Nationalrat vor allem für seine Fachgebiete einsetzen: Er ist Mitglied der Umwelt-, Raumplanungs- und Energiekommission. Er nahm aber im Schönenwerder „Prunksaal“ auf dem Bühl auch zu anderen aktuellen Problemen Stellung, so zum Asylwesen und zum Finanzplatz Schweiz.

Müller präsentierte sich als aufgestellter Schaffertyp. Er kam schon deshalb gut an, weil seine positive Grundhaltung und sein Optimismus immer wieder durchdrangen. Dies zeigte sich auch in der anschliessenden Diskussion, die durch einen Aperitif zusätzlich aufgelockert wurde.

Reinhard Mundwiler aus Schönenwerd

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