Leserbeitrag
Frauenbund Untersiggenthal, Reise vom 10.09.2013

Franziska Leibold
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Reise des Frauenbundes Untersiggenthal am 10.09.2013

Der Frauenbund Untersiggenthal hatte zur diesjährigen Reise unter dem Motto „In den Berg auf den Berg und um den Berg“ eingeladen, passend zum Thema chauffierte uns Andreas Berger von Eurobus. Der Einladung folgten 49 Vereinsmitglieder. Trotz des eher miesen Wetters – die Schleusen des Himmels waren wohl den ganzen Tag geöffnet - war die Stimmung sehr gut. Der Weg führte nach Stansstad, wo bereits Kaffee und Gipfeli warteten. Danach hiess es „Kompanie Marsch“. Wurde doch die in der Nähe gelegene Fest Fürigen besichtigt. In drei Gruppen aufgeteilt begann nun die Führung unter kundiger Leitung. Wir erfuhren, dass die Festung im Jahr 1941/42 gebaut wurde und seit 1991 ein öffentliches Museum ist. Ein 200 m langes Stollensystem führt ins Innere des Bürgenberges, ein voll eingerichtetes Labyrinth mit Schlafräumen, Küche und einer Krankenstation mit Operationsraum. Es war sehr eindrücklich all dies zu sehen und manche Teilnehmerin erinnerte sich an diese schwere Zeit die Aengste und Sorgen auslöste.

Mit Verzögerung und Umwegen fuhren wir dann zur Talstation in Dallenwil, von wo wir mit der Seilbahn zum auf 1‘200 m gelegenen Bergdorf Maria-Rickenbach mit seinem Kloster gebracht wurden. Leider waren die Berge rundum nebelverhangen, sodass sich die darunter liegende Berglandschaft nur erahnen liess. Doch wie bereits gesagt, das tat der Stimmung keinen Abbruch, zumal das im Restaurant Pilgerhaus servierte Mittagessen bestens mundete. Im Anschluss daran feierten wir, allerdings ohne unseren leider verhinderten Gemeindeleiter, eine Andacht in der Wallfahrtskirche Maria Rickenbach. Diese wurde von der Liturgiegruppe durch Heidi Gruber und Margrit Hausherr vorbereitet und abgehalten und von Elsbeth Umbricht an der Orgel begleitet. Ihnen an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für den Einsatz. Inzwischen war auch Pfarrer Albert Fuchs zu uns gestossen. Er berichtete im Anschluss an die Andacht mit viel Begeisterung über die Geschichte der „Maria im Ahorn“. Wir lauschten gespannt seinen Worten. Kurzentschlossen offerierte er uns - einer Gruppe von etwa 25 Personen - eine kurze Führung im Kloster der Benediktinerinnen, zeigte und erklärte uns die dortige Kirche mit ihren schönen Glasfenstern und modernen Plastiken. Eine Besonderheit bildeten der Besuch in der Sakristei mit der wunderschön ausgestatteten Krippe sowie der Byzantinische Andachtsraum, der uns einen Einblick in die Glaubenswelt der Ostkirche gab. So war die Zeit schnell zerflossen; wir mussten nun mit eiligen Schritten zur Seilbahn gehen, die bereits die erste Gruppe, die dem Klosterladen einen Besuch abstattete und manches Andenken kaufte, ins Tal gebracht hatte, damit auch wir uns wieder auf den Heimweg machen konnten.

Ein Halt in der Glasi Hergiswil mit seinem Verkaufsladen rundete diesen schönen und lehrreichen Reisetag ab. Zufrieden und auch ein wenig müde trafen wir am Abend alle heil wieder in Untersiggenthal ein.

Unserer Organisatorin, Zahira Aberle und „ihren Gehilfen Beat und Beat“ aber auch dem Chauffeur Andreas Berger gebührt ein grosses Lob. Die Gewinnerinnen der Verlosung freuen sich schon heute auf die Einlösung des Gewinns. An dieser Stelle heute schon allen „einen guten Appetit“ bei der „Suppe mit Spatz“, die von Fourier Beat und Oblt. Beat zubereitet werden wird.

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