Leserbeitrag
Frauen Herznach-Ueken: Vereinsausflug

Marcel Siegrist
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Es war an dem Tag an dem 37 Frauen aus Herznach und Ueken ihr Haus, Hof, ihre Kinder und Mannen verliessen, um nach Appenzell, ins Dörfchen Appenzell, zu reisen. Das Wetter war uns Frauen wohlgesinnt und die Fahrt wurde uns mit feinem Zopf und Kaffee versüsst.

An diesem Tag, während dem Besuch der Alpenbitter AG, der Dorfführung, ja sogar während dem Mittagessen, lernten wir viel über die Appenzeller: Wir wissen nun (aus Erfahrung), dass die Appenzeller den einzigen Schnaps herstellen, bei dem man nicht berauscht, sondern bekräutert wird. Weiter waren die Appenzeller im Krieg bis nach Oesterreich gefürchteter als die Pest, und nicht etwa nur die männlichen Kämpfer sondern auch die weiblichen (was uns Frauen natürlich besonders freut). Die Appenzeller waren und sind etwas kleiner, aber haben ein grosses Herz. Ja und freundlich sind sie, die Appenzeller. Sehr traditionsbewusst, sehr katholisch, mit einer grossen Liebe zu den alten Brauchtümern. Sie pflegen das alte
Handwerk und kümmern sich liebevoll um die schön bemalten Häuser. Ihre Geschichte ist ihnen wichtig, obwohl der ein oder andere Appenzeller immer noch glaubt, der grosse Brand, bei dem das Dorf Appenzell fast vollständig niedergebrannt wurde, habe eine Frau beim Butter schmelzen ausgelöst. Wir Frauen wissen es besser.

Was wir sicher wissen, wir waren nicht zum letzten Mal in dieser wunderschönen Gegend und dass ein Besuch im malerischen Dörfchen Appenzell einfach ein Muss ist. Nebenbei haben wir auch noch das grosse Geheimnis um den Inhalt der Handtasche einer Frau gelüftet. Wenn jemand nun noch mehr Informationen braucht, fragt die Frauen mit den gelben Tragtaschen, es gibt sie zu Hauf in Herznach und Ueken.

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