Leserbeitrag
FC Kulm - neuer Präsident und Juniorenobmann

Eine intensive und lange Suche konnte mit vielversprechenden Nachfolgern abgeschlossen werden.

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Die scheidende (Mario Amsler und Fabian Wetter) und die neue Vereinsspitze (Bernd Rosenkranz und Urs Lichtenstein)
An der ausserordentlichen Generalversammlung des FC Kulm vom 23. Juni 2010 wurde die neue Spitze des traditionsreichen Fussballclubs (Gründungsjahr 1930) mit einstimmigem Votum gewählt.
Als neuer Präsident wurde Urs Lichtenstein und als Chef für die Jugendarbeit, als Juniorenobmann, Bernd Rosenkranz gewählt.
Die vorgängige Vereinsspitze, Fabian Wetter und Mario Amsler , übernahm ihre Chargen am 1. Juli 2006 und kann auf eine erfolgreiche Amtsdauer zurückblicken.
Der FC Kulm hat ein gutes Juniorencorps und ist personell solid erstarkt. So spielt nach nur einem Jahr der Amtsübernahme der Beiden wieder eine erste Aktivmannschaft in der Meisterschaft. Den Senioren und Veteranen des FC Kulm gebührt der Dank, dass sie den FC mit viel Engagement und Herzblut über die Durststrecke, nach der Neuorientierung im Jahr 2000, zum heutigen gesunden Verein geführt hat. Fabian Wetter und Mario Amsler gründeten - zusammen mit dem FC Gränichen -die Fördergruppe "Team Wynental". In dieser Fördergruppe spielen die talentiertesten Kulmer Junioren mittlerweile in der 1. Stärkeklasse (Junioren D, C, B). Kulmer Junioren, welche regelmässig in den Regionalmannschaften spielen, haben somit die Chance sich für diese Fördergruppe zu empfehlen. Das von ihren Vorgängern übernommene Projekt "Ersatz Beleuchtung Färberacker" konnte, zur Freude aller, Ende 2008 erfolgreich abgeschlossen werden.
Beide bleiben dem Fussball und den Kulmer Tschüttelern in Zukunft verbunden:
Fabian Wetter als Delegierter Finanzen des FC Kulm für die Fördergruppe "Team Wynental";
Mario Amsler als Delegierter "Leiter Technik" des FC Kulm für die Fördergruppe "Team Wynental" und zugleich als Haupttrainer der D-Junioren "Team Wynental".
Der neue Präsident, Urs Lichtenstein (62), ist als ehemaliger Verkaufsleiter ein Marketing-Profi.
Er ist schon von Kindsbeinen an dem Fussball verfallen. Er spielte als Junior und Aktiver in Aarau, Ober- und Unterentfelden. Seit 1976 wohnt er in Unterkulm, wo er einige Jahre bei den Kulmer Senioren im Tor stand. Beruflich war er später viel auf Auslandsreisen rund um den Globus und konnte so den Kontakt zum FC Kulm nur über persönliche Freundschaften aufrecht halten.
Über diese Freundschaften mit "Ur-Veteranen" erfuhr er von der Vakanz des Präsidiums. Ihm liegt der FC Kulm am Herzen. Da er seit seiner Pension genügend Zeit für diese Rolle findet, entschloss er sich, sich für das Präsidentenamt zur Verfügung zu stellen.
Er freut sich auf jedes Engagement von Spielern, Mitgliedern und Eltern von Junioren im Umkreis des FCK. Er erwartet, dass man sich für den Klub einsetzt. Dies darf sich auch in emotional geführten Diskussionen und Kommentaren zu Ereignissen und Führungsstil äussern. Er hat für alle und alles ein "offenes Ohr". Fairness, Respekt und Einsatzwille sind die Zauberwörter!
Die Spieler sollen sich auf dem Platz als Mannschaft einsetzen - für sich und den FC Kulm. Die Helfer, Vorstandsmitglieder und nicht zu vergessen die hoffentlich zahlreichen Zuschauer und Supporter sorgen für das optimale Umfeld.
Über allem soll stehen: Fussball macht Spass.
Fussball ist für manche die schönste Nebensache der Welt... aber eben nur eine Nebensache. Spass und Freude hört nicht auf dem Fussballplatz auf. Auch neben dem Rasen soll die Kameradschaft gepflegt werden.
Als Vision und mittelfristiges Ziel hat der neue Präsident den Aufstieg der ersten Mannschaft in die 4. Liga gesetzt. Mit den engagierten Spielern und einem optimalen Umfeld wird dem FC Kulm dies gelingen.
Bernd Rosenkranz (40), hat drei Kinder, wovon zwei schon bei den Kulmer-Junioren spielen. Er wohnt in Unterkulm und arbeitet als Pflegefachmann "Intensivpflege" und Präsident der Personalkommission im Kantonsspital Aarau.
Sein Ziel ist es, zusammen mit dem neuen Präsidenten, die sehr erfolgreiche Jugendarbeit des FCK weiterzuführen und wenn möglich noch auszubauen.
Den engagierten Juniorentrainern und den Junioren müssen beste Bedingungen geschaffen werden, um optimale Leistungen zurückzuerhalten.
Werte wie Fairness, Leistungsbereitschaft und soziales Verhalten können in den Juniorenmannschaften vermittelt und vertieft werden.
Urs Lichtenstein und Bernd Rosenkranz erhoffen sich von den Eltern der Junioren, dass sie diese Wertanschauung teilen und ihren Kindern übertragen haben.
Diese Verhaltensregeln gelten für den Fussball und das spätere Erwachsenenleben.
Mit neuer Führungsmannschaft und altbewährten Tugenden.
Hopp Choom!
(Daniel Gubler, Redaktion FC Kulm-News)