Leserbeitrag
Fako Wittnau in der Schweizer Sonnenstube

Reise ins Tessin

Marcel Siegrist
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Kürzlich machten sich am frühen Samstagmorgen sämtliche Mitglieder des FAKO Wittnau zur zweitägigen Reise ins Tessin auf. Bei der kurzweiligen und unterhaltsamen Fahrt Richtung Süden genossen alle bei regen Gesprächen den frischgebackenen Speckzopf von Beatrice. In Airolo angekommen wurden die Velos gefasst. Noch kurz den Sattel einstellen, Helm aufsetzen und los gings immer schön dem Radweg folgend. Die zum Teil rasante Fahrt von Airolo runter Richtung Biasca endete vorläufig an einem lauschigen Plätzchen am Fluss, wo sich alle hungrig über ihr mitgebrachtes Picknick hermachten. Nach dem reichhaltigen Mahl und einer nassen Erfrischung im Bach, gings weiter auf den Velos. Nach kurzer Fahrzeit kam auch schon Biasca in Sicht und nicht ungern wurden die Drahtesel wieder abgegeben.
Nach einem kleinen Apéro bestiegen alle den Zug nach Bellinzona, dem eigentlichen Reiseziel. Die Unterkunft war bezogen und alle frisch geduscht - also ging man zum wohlverdienten Nachtessen über. Die ganze Schar liess es sich so richtig schmecken - durfte man wohl auch nach 40 km Radfahrt... Bei gemütlichem Beisammensein in einer nahen Bar, liessen, die einen kürzer, die anderen etwas länger, den wunderschönen Abend bei Musik und einem feinen Drink ausklingen.
Nach einer kurzen Nacht, begleitet von ratternden Zügen und bimmelnden Glocken, besammelten sich alle wieder am Zmorgentisch. Nach dem feinen Morgenessen gings auf Richtung Schloss Montebello, eines der drei Unesco-Schlösser von Bellinzona. Stufe um Stufe erklomm man den geschichtsträchtigen Ort. Neben den alten Gemäuern mit Brunnen und noch mehr Treppen, gab es auch ein kleines Museum zu besichtigen. Nach dem offiziellen Gruppenfoto, machte man sich wieder auf den Weg runter ins Städtchen. Nach einem feinen Zmittag und einer erfrischenden Gelati wurde am Nachmittag die Heimreise in Angriff genommen. Dabei holte doch der eine oder andere den fehlenden Schlaf nach oder das Erlebte machte nochmals die Runde. Etwas früher als erwartet kam man abends in Wittnau an, die meisten waren darüber nicht unglücklich... Herzlichen Dank den Organisatoren Moni und Bruno, es war ein geniales Wochenende! (jbr)

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