Leserbeitrag
Es braucht mehr Nachhaltigkeit im Lenzburger Einwohnerrat

Marcel Siegrist
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2009 konnte die damals frisch gegründete GLP der Stadt Lenzburg auf Anhieb mit 2 Vertretern im 40 köpfigen Einwohnerrat Lenzburg Einsitz nehmen. Die Partei engagierte sich stark für weniger Lichtverschmutzung, bessere Tagesstrukturen (z. B. erfolgreicher Aufbau des Zentrums Familie+, zusammen mit anderen), weniger Neophyten, bessere Veloverbindungen, weniger Strassen (z. B. zusammen mit cvp und gp erfolgreiches Referendum gegen Ausbau Wilstrasse), mehr Bäume und vieles mehr. Leider stellte sich die Finanzplanung der Stadt als Brennpunkt heraus. Zwar konnten die Schulden etwas abgebaut werden, aber Jahr für Jahr werden Objekte aus dem Finanzvermögen verkauft und so die Reserven von Lenzburg verbraucht. Obwohl Lenzburg eines der höchsten Steueraufkommen pro Kopf aufweist, sind wir im kantonalen Vergleich mit dem Steuerfuss deutlich in die 2. Hälfte abgerutscht.

Die Herausforderungen für Lenzburg werden noch zunehmen. Die Bevölkerung soll innert weniger Jahren um 30 % auf bis über 10‘000 anwachsen. Der Druck auf schon bisher knappe Ressourcen wird weiter steigen. Die GLP wird sich nach Kräften für eine bessere Bauordnung, mehr Grün im Siedlungsgebiet, sichere Verkehrswege für Kinder und Pendler zum Bahnhof und vor allem für eine soziale und effiziente Verwaltung, welche die Kosten im Griff hat, einsetzen. Wir werden uns dagegen wehren, dass neue Verbindungsstrassen gebaut werden, die das Verkehrsproblem nicht lösen, aber viel zerstören.

6 Lenzburgerinnnen und 5 Lenzburger haben sich bereit erklärt, sich für unsere Stadt zu engagieren und kandidieren auf der Liste der Grünliberalen für den Einwohnerrat. Es sind dies neben den bisherigen Daniel Fischer und Beat Hiller neu Chantal Toker, Adrian Höhn, Martin Geissmann, Marianne Plüss, Urs Hunziker, Fabienne Käser, Martin Stettler, Manuela Enzler, Eckart Siebel, Monika Kull und Beatrix Radi.

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