Leserbeitrag
Erstkommunion im Zeichen des Regenbogens

15 Kinder feierten Erstkommunion

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ERSTKOMMUNION IN KLEINDÖTTINGEN GANZ IM ZEICHEN DES REGENBOGENS

KLEINDÖTTINGEN (sk) - Am letzten Sonntag feierten 6 Mädchen und 9 Buben ihre Erstkommunion. 15 Kinder - so verschieden und faszinierend wie die Farben des Regenbogens.

Ganz schön aufgeregt trudelten die Kinder alle rechtzeitig im Pfarreizentrum ein. Schon lange hatten sie sich zusammen mit ihrer Katechetin Annarös Cipolat auf diesen grossen Tag vorbereitet und in der vorangehenden Woche zwei Mal in der Kirche geprobt. Trotzdem waren die Kinder zappelig und nervös. Um die Wartezeit zu überbrücken, versuchten sie es mit dem „Telefonspiel". Um 10.15 Uhr galt es ernst. Vom Kirchplatz ertönten die ersten Klänge der Musikgesellschaft Kleindöttingen. Zusammen mit den Ministranten, der Katechetin Annarös Cipolat, der Gemeindeleiterin Christina Burger und Pfarrer Stefan Essig zogen sie feierlich in die Kirche ein, wo Eltern, Geschwister, Gottis, Göttis, Grosis und andere Pfarreiangehörige gespannt auf sie warteten.

Kirche geschmückt mit Sonne, Wolken, Regentropfen und Regenbogen

Nicht nur die Gemeindeleiterin Christina Burger begrüsste die vielen Besucher. Sara Di Giovanni begrüsste alle Eltern, die sich zusammen mit ihnen auf diesen speziellen Tag gefreut haben. Nicola Meier begrüsste alle grossen und kleinen Menschen, die ihnen nahe stehen, aber auch die von weiter her. Denise Di Raimondo begrüsste alle mit langen oder kurzen Haaren und die mit oder ohne Bart. Und Joel Elbe begrüsste alle mit und ohne Brille, damit auch sie die Erstkommunionkinder beim Singen und Beten unterstützen konnten.

Wofür stehen die Farben des Regenbogens?

Im Kyrie-Ruf erklärte Anna Burger, dass das Rot im Regenbogen Symbol ist für Liebe, Feuer und Streit und dass wir uns vielfach unüberlegt streiten und wütend sind. Marc Bollhalder erklärte, dass die Farbe Blau für die Umwelt steht, mit der wir vielmals gedankenlos umgehen. Sven Jäggi meinte, dass uns bei der Farbe Violett die Mitmenschen in den Sinn kommen. Dass wir auf für sie verantwortlich sind, aber oft nur an uns selber denken und nicht teilen wollen.

Auch in der Bibel wird vom Regenbogen gesprochen. Diese Stelle im Buch Genesis hörten die Gläubigen zur Lesung. Nach dem Evangelium und der Predigt sangen alle kräftig das Mutmachlied „Wenn einer sagt: ‚Ich mag dich, du, ich find dich ehrlich gut'.." Vivienne Decreuze, Morena Ferraino, Vanessa Rey und einige Eltern stellten sich hinter den Ambo, um die Bitten vor Gott zu tragen.

Zum grossen Fest gehört ein schön gedeckter Tisch!

Über dem Altar lag bereits ein grosses hellblaues Tuch mit einem Regenbogen. Einige Erstkommunionkinder halfen Pfarrer Stefan Essig bei der Gabenbereitung. Noah Marino brachte das Brot, Dominik Kalt den Wein, Yannick Suter das Kreuz, und Lukas Weber und Nils Vonderach das Licht. Noah und Dominik schmückten den Altar zuletzt noch mit schönen Blumengestecken.

Endlich war es dann so weit: Den Erstkommunionkindern wurden die Hostien in die Hände gelegt und sie durften das erste Mal das heilige Brot kosten. Nach der Kommunion schaltete Gemeindeleiterin Christina Burger einen Werbespot in eigener Sache ein. Sie meinte, dass sie sich freuen würde, wenn einige von ihnen zur munteren Schar der Ministranten dazukämen. So könnten sie dann als „Minis" weiterhin „Maxi" tragen!

Wunderschöne, selbst gemachte Tonkreuze zur Erinnerung

Zum Schluss verteilte Annarös Cipolat die Tonkreuze, die die Kinder zusammen mit den Eltern am Eltern-Kind-Tag selber gestaltet haben. Vorsichtig nahmen die Kinder die zerbrechlichen Andenken entgegen. Gemeindeleiterin Christina Burger dankte allen, die zum guten Gelingen der schönen Feier beigetragen haben. Nur einer hätte gesagt, er wolle keinen Dank - der nette Herr neben ihr. Nur wäre es dann mit der Eucharistiefeier „Essig" gewesen.

Bei Auszug wurden die Erstkommunionkinder und alle anderen Gottesdienstbesucher auf dem Kirchplatz bereits von der Musikgesellschaft erwartet. Die fröhliche Musik liess Gross und Klein lächeln und die Sonne, die inzwischen zum Vorschein gekommen war, zauberte allen ein Strahlen ins Gesicht.

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