Leserbeitrag
Erlebnis Furkabahn

Männerturnverein Schafisheim auf der Bergturnfahrt

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Die alljährliche Reise des Männerturnvereins Schafisheim führte diesmal ins Urserental. Der Zug brachte die gut gelaunte Männerschar am Samstag nach Erstfeld, wo dann aufs Postauto umgestiegen wurde, welches die Reisenden nach Amsteg führte. Von da an gings bergauf. Wohl niemand hätte geahnt, dass sich neben den viel befahrenen und unterschiedlichen Verkehrswegen über den Gotthard ein sehr interessanter Wanderweg versteckt. Der Aufstieg nach Wassen begang durch den Servicekanal einer SBB-Brücke. Hoch oben querte man eine tiefe Schlucht. Die Wanderung erlaubte Blicke auf alte Eisenbahn- und Strassenbrücken, führte aber auch unter imposanten Viadukten der Autobahn hindurch. Andermatt war das Etappenziel des ersten Tages, wo man nach dem anstrengenden aber schönen Tag ein feines Nachtessen im Hotel Schlüssel geniessen konnte. Der eigentliche Höhepunkt stand am Sonntag auf dem Programm. Von Realp genossen die technisch interessierten Männer die Fahrt mit der nostalgischen Dampfbahn über die Furka nach Gletsch. Ein Erlebnis, das allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Erstaunlich, welch eine Leistung unsere Urgrossväter und Grossväter damals vollbrachten, als sie die raue Gegend mit Schienen und Brücken befahrbar machten. Eindrucksvoll aber auch die technischen Wunderwerke der Lokomotiven, die Dank Gönnern und freiwilligen Helfern bis heute betrieben werden und vielen Nostalgikern Freude bereiten. Zum Abschluss wurde dann noch der Abstieg von Gletsch nach Oberwald unter die Füsse genommen. Dank den immer aufmunternden Worten „es goht immer ebenus und gradus“ motivierte der Organisator Hans Meier die Schar bis ins Ziel zum Einsteigebahnhof. Auf der Heimfahrt im Zug dankten ihm alle für die schöne und unvergessliche Reise. (hm)

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