Leserbeitrag
Ein Schultag bei den Jägern

Josef Griffel
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Christoph Fischer, Stadtoberförster und Obmann der Jagdgesellschaft Seengen in seinem Element. Er erklärte den Schülern den Zusammenhang von Wald u. Wild, und wie wichtig die Jagd dafür ist 039.jpg
Besonders eindrucksvoll für die Schüler war die Demonstration mit der Langhaar Weimaranerhündin MARA. Sie apportierte ein Bringsel, das man aufmerksam verfolgte. 067.jpg
Werner Hämmerli erklärte den Schülern was Jagd ist, wie man Jagd, und das Drum und Dran der Jagd, und wie man Jäger wird. 047.jpg
Auf dem Bild sind alle Schüler und LehrerInnen, sowie die Referenten des Schultages. 104.jpg
Die drei Gewinner des Wettbewerbs. Der erste Preis war der Gewinner darf mit einem Jäger auf den Jagdansitz, der zweite Preis war ein Fuchsbalg, und der Dritte ein Rehgehörn. 101.jpg

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Die 4.+5. Klasse der Primarschule vom Schulheim Friedberg in Seengen, trafen sich am Dienstag den 3. September mit den Jägern vom Jagdrevier Seengen zu ihrem Schultag. Ziel dieses Anlasses war, den Schülern die Jagd und die vielfältigen Aufgaben der Jäger zu erklären. Dieser Anlass findet alle zwei Jahre statt, dieses Mal war es das zehnte Mal. Der Jagdgesellschaft ist es gelungen, diesen Schülertag in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft, der Schulbehörde und dem Gemeinderat von Seengen, in das offizielle Lehrprogramm der Schule aufzunehmen.

Die Schülerinnen und Schüler samt Lehrpersonal trafen sich bei der Waldhütte Tanzplatz beim Titistein, wo mit Hörnerklang der Jägertag eröffnet wurde. Christoph Fischer, Oberförster von Aarau und Obmann der Jagdgesellschaft, begrüsste die fast fünfzig Schülerinnen und Schüler. Es waren vier Posten errichtet mit verschiedenen jagdlichen Themen. Die Schüler wurden in vier Gruppen eingeteilt, die die Posten in Rotation à 30 Minuten besuchen konnten.

Posten 1, wurde am Morgen von Dieter Zubler betreut, am Nachmittag vom Ehrenobmann Walter Sandmeier. Da waren die Themen Wild und Wildkrankheiten. Anhand von Wildtierpräparaten und Fotos, zeigte der Referent den Schülern die Tiere, die im Revier vorkommen, und, dass Wiltiere auch Krankheiten und Parasiten haben können, wie Tollwut, Rachenbremsen, Lungenwurm und Fuchsbandwurm.

Posten 2 betreute Christoph Fischer. Sein Thema war Wald und Wild, und damit als Förster in seinem Element. Für ihn war es leicht, den Kindern die Funktion des Waldes und seine Aufgaben zu erklären, die aufmerksam zuhörten. Ferner war Wildschaden und Wilddichte ein Thema, dass durch die Jagd der Wildbestand reguliert wird, was für einen gesunden Wald und gesundes Wild sehr wichtig ist.

Posten 3 wurde vom Jagdaufseher Sami Häusermann betreut. Bei ihm war das Thema Ausrüstung des Jägers wie Jagdwaffen, Jagdoptik und Jagdutensilien, ausserdem auch unsere Jagdhunde, die auch eine wichtige Aufgabe bei der Jagd erfüllen. Mit seiner Weimaraner Langhaarhündin Mara demonstrierte er Gehorsam und lies sie einen Gegenstand apportieren, dem man grosse Aufmerksamkeit schenkte.

Posten 4 hatte das Thema Jagdbetrieb und jagdliches Brauchtum, was von Werner Hämmerl den Schülern auf leicht verständlicher Art erklärt wurde. Da waren die Themen Jagdarten wie Pirsch, Ansitz und Gemeinschaftsjagd, die Weidmannssprache, Jagdhornblasen, das Jagdrecht, und wie man Jäger werden kann, wo die Schüler interessiert zuhörten und Fragen stellten.

Zum Schluss gab es einen Wettbewerb. Der Gewinner darf mit einem Jäger auf die Pirsch und Ansitz. Zum Aser (Essen) den die Jagdgesellschaft spendierte, gab es ein Stück Käse, und eine Wurst, die am Aserfeuer gebrätelt und mit Brot und Getränken ausgezeichnet schmeckte.

Die Aargauer Jäger, speziell der Aargauische Jagdschutzverein, sind Schweiz weit für ihre effiziente Öffentlichkeitsarbeit bekannt, wo sich so mancher Jägerverein ein Beispiel nehmen kann. Mit dem Satz <> liegt man genau richtig. (JoGri)

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