Leserbeitrag
Ein schokoladiges Pfadiprogramm

Seline Keller
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Bilder zum Leserbeitrag

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Laura Indri

Am 9. Januar traf sich die Pio-Stufe der Pfadi Big Horn Lengnau zum ersten Mal im neuen Jahr wieder, um einen schokoladigen Nachmittag zu verbringen. Die Pios sind jugendliche Pfadfinder, welche nicht mehr an den wöchentlichen Pfadi-Anlässen mitmachen, sondern ein eigenes Programm haben, welches sie mehrheitlich selbstständig organisieren und durchführen. Die zwei Jahre bei den Pios sind eine super Vorbereitung auf die Leiterzeit.

Ziel des Ausfluges war das Schoggimuseum der Chocolat Frey in Buchs. Die Ausstellung zeigt, wie aus der Kakaobohne Schokolade hergestellt wird. Auch erfährt man, wie viele Schritte es braucht, bis eine neue Schokoladenkreation im Laden zu finden ist. Doch der Höhepunkt der Ausstellung war eindeutig das Schokoladenförderband, welches laufend neue Schokolade brachte. Es war wie im Schlaraffenland und die Pios der Pfadi Big Horn genossen es ausgiebig. Beim einem Quiz konnte man ausserdem herausfinden, welcher Schokoladetyp man ist und manche staunten nicht schlecht über ihr Ergebnis. Auch die Verkleidungsecke, in der man sich in ein Pralinée verwandeln konnte, machte viel Spass.

Eine Woche später trafen sich die Pios wieder, um die im Museum gekaufte Schokolade als Schoggifondue zu geniessen. Natürlich bereiteten sie das Fondue nicht in einem geheizten Raum zu, sondern draussen im Wald über einem schönen Feuer. Bei dem regnerischen Wetter waren sie froh, dass das Feuer nicht nur die Schokolade schmolz, sondern auch die durchgefrorenen Hände wieder aufwärmte. Mit dem Fondue verabschiedeten sie die vier ältesten Pios, uno, yucatan, papaya und calimba, welche nun zum Leitungsteam der Pfadi Big Horn gehören.

von Selina Widmer

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