Leserbeitrag
Dritter Lehrlings-Award des Gewerbevereins Muri und Umgebung

Marcel Siegrist
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40 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger wurden bereits zum dritten Mal in einem festlichen Rahmen für ihre tollen Leistungen geehrt. Der Anlass wurde mit 140 Gästen im Festsaal des Klosters Muri gefeiert. Als Gastredner durfte der Ex-Fussball-Profi Beni Huggel begrüsst werden.

Der Gewerbeverein Muri und Umgebung hat sich auch dieses Jahr das Ziel gesetzt, den Stellenwert der Berufslehre ins Zentrum zu stellen. Eingeladen waren die Lehrabgänger, die Unternehmen der Region Muri sowie die Eltern und Angehörigen.

Beni Huggel sprach über seine Schulzeit und Jugend, und wie wichtig eine solide Grundausbildung sei. Nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner wurde er erst spät, mit 21 Jahren, Fussball-Profi. Er sicherte sich einen Stammplatz beim FC Basel, mit welchem er siebenmal Schweizer Meister, fünfmal Schweizer Cupsieger wurde und mehrmals in der UEFA Champions League spielte. Heute arbeitet Huggel als Sport-Experte, Co-Kommentator und hat sich als Trainer selbständig gemacht.

Der, aus einer Akademikerfamilie stammende Huggel, wusste schnell dass das Gymnasium nichts für ihn sei, deshalb hat er die Lehre zum Landschaftsgärtner begonnen. Auch die anschliessende technische Berufsmatur war nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Heute ist er jedoch sehr stolz darauf sich durch diese Zeit durchgebissen zu haben und das er am Ball geblieben ist.

Nach der Zeit als Fussball-Profi musste er für sich lernen loszulassen, einen Neuanfang zu wagen und sich neue Ziele zu stecken. Dies gab er auch den Lehrabgängern mit auf den Weg.

Buki Kreyenbühl, Präsident des Gewerbevereins Muri und Umgebung durfte den Präsidenten des Aargauischen Gewerbeverbandes, Kurt Schmid, begrüssen. Auch er liess es sich nicht nehmen den Lehrabgängern zum erfolgreich bestandenen Lehrabschluss zu gratulieren. Sowie die Lehrabgängerinnen und –abgänger hätten auch die Unternehmer als Ausbildner und die Eltern viel geleistet.

Am anschliessenden Apéro riche konnten die einten oder andern vielleicht sogar die ersten Kontakte knüpfen.

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