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Die Stiftung für Behinderte ist unterwegs in Richtung neue Wohnplätze

Rüdi Steiner
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In der Stiftung für Behinderte Region Brugg-Windisch finden 154 Menschen mit einer geistigen, psychischen oder mehrfachen Behinderung Arbeit und Beschäftigung in einer Tagesstruktur. 45 Personen wohnen zudem im Wohnheim Domino oder in einer der drei Aussenwohngruppen. Der Präsident des Stiftungsrates, Peter Müller, führte anlässlich der 3. Jahresmedienkonferenz aus – diese fand zum Thema passend auf der eigenen „grünen Wiese“ statt -, dass die vorhandenen Wohnplätze auf die Dauer den Bedarf nicht abzudecken vermögen. Erfreulicherweise können bereits ab Januar 2013 in einer neuen Aussenwohngruppe in Hausen sechs weitere Plätze mit Betreuung angeboten werden. Aber auch dies genügt nicht, und deshalb hat die Stiftung bereits vor einigen Jahren neben dem heutigen Wohnheim Bauland als Reserve gekauft. In diesem Frühjahr hat jetzt eine Strategietagung der Betriebskommission zusammen mit der Geschäftsleitung zum Entschluss geführt, das Projekt „Weitere Wohnplätze“ anzupacken. Bereits hat ein erstes Gespräch mit dem Kanton stattgefunden. Nun werden die entsprechenden Planungsaufgaben und Gespräche unter anderem mit der Gemeinde an die Hand genommen, sodass – das ist das Ziel der Stiftung - in fünf bis sieben Jahren zusätzliche Wohnplätze angeboten werden können.

Erfreuliches Jahresergebnis

Im weiteren beleuchtete Betriebskommissionspräsident Emil Inauen das Geschäftsjahr 2011. Trotz teilweise wechselhafter Auftragslage kann das Ergebnis im Ganzen als zufriedenstellend bis gut bezeichnet werden. Bei einem Umsatz von rund 10 Mio. Franken schloss die Betriebsrechnung mit einem Gewinn von 132'000 Franken ab. Dank der Zusammenarbeit mit langjährigen Auftraggebern der Werkstatt, Kunden der Gastronomiedienstleistungen und Umsätzen mit Eigenprodukten konnten auch die notwendigen selbst zu erwirtschaftenden Umsätze erzielt werden. Die Spendenrechnung schloss mit einem Gewinn von 93‘000 Franken ab. Dies alles trägt weiter dazu bei, dass die Stiftung für zukünftige Aufgaben gut gerüstet ist. Mit andern Worten: die Stiftung ist gut „unterwegs“. So lautet denn auch der Name des neuen Newsletters, der bei der Jahreskonferenz erstmals präsentiert werden konnte. Darin enthalten ist der Jahresbericht mit Rechnung 2011 und weitere interessante Informationen.

Jahresrückblick des Geschäftsführers

Die Vertreter der Stiftung hielten sodann fest, dass sich die im letzten Sommer eingeführte neue Führungsstruktur sehr bewährt hat. Wie der seit Juli 2011 hier tätige Geschäftsführer Rainer Hartmann in seinem Rückblick auf sein erstes Jahr bei der Stiftung ausführte, wurden seither auch diverse organisatorische Aufgaben angepackt. So wurde unter anderem die Budgetierung auf die neue Struktur umgestellt, und es wurde für die im Auftrag der Invalidenversicherung angebotenen Ausbildungs-Leistungen mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ein neuer Tarif ausgehandelt. Das Wichtigste ist aber, so wurde ausgeführt, dass die Menschen mit einer Beeinträchtigung jederzeit sehr gut betreut werden. Und das ist dank dem guten und engagierten Betreuungspersonal in der Stiftung für Behinderte Region Brugg-Windisch optimal gegeben.

Jahresrückblick des Geschäftsführers

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