Leserbeitrag
Den Frühling gefeiert am Pflanzemärt

Iris Kyburz
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Welches ist die Lieblingstomate?
einfach Frühling
Der Lindenplatz wurde zum Marktplatz Fotos: Marcel Zihlmann

Was vor Jahren mit einem schönen, aber ganz bescheidenen Stand begonnen hat, ist nun zu einem richtigen Frühlings- und Begegnungsmarkt gewachsen: der Gränicher Pflanzemärt, organisiert durch den Natur- und Vogelschutzverein.

Wer besondere Pflanzen und Tomatensetzlinge in Bio-Qualität sucht, wer gerne alte Sorten von pro specie rara kennenlernen und in seinem Garten pflanzen möchte, findet sie nun am letzten Aprilwochenende im eigenen Dorf auf dem Lindenplatz. Mit dem Bio-Hof Siegrist in Küttigen und der Gärtnerei Effingerhort konnten zwei bestbekannte Lieferanten gewonnen werden. Bäume, Sträucher und Beratung bekommt man am Stand des Obst- und Gartenbauvereins. Ergänzt wird das Gartenangebot mit Beratung und Verkauf von natürlichem em-Mikroorganismen-Dünger und einem Infostand von BioTerra.

An anderen Ständen konnte man einheimisches Schaffen bestaunen und erwerben, Gewebtes von den Schürberg-Frauen, Beton-Kreationen von Sandra Emch und natürlich viel Kulinarisches. Burebrot- und Zopfberg waren kurz nach zehn Uhr schon ausverkauft. Daneben gab’s Feines von den Hofläden, Spezialitäten aus Heidi’s Sirupküche, wunderbare Teemischungen und mehr vom Kräuterwerk in Densbüren und Honig aus Gränichen von Beat Schmid und Hans Fischer. Die Wildbratwürste vom Grill aus der Wildmanufaktur Arn verlockten manchen schon am früheren Morgen zum Biss in die würzige Wurst. Dabei entdeckte er auch gleich die Wildsalami mit Baumnüssen. Oder doch lieber die ohne Nüsse? Zum ersten Mal dabei war der Bio-Forellenzucht aus Uerkheim mit frischen und ganz verschiedenartig geräuchten Forellen und der Spezialität Forellenchnusperli.

Der Natur- und Vogelschutzverein selbst warb an seinem Stand für den bienenfreundlichen Garten und informierte, was jeder auf Fenstersims oder Balkon und im Garten für Bienen tun kann. Als langwährende Sommerfreude für Bienen, aber auch Auge und Gaumen der Gärtnerinnen verschenkte der Verein kräftige Pflanzen des wilden Origano.

Der Gränicher Pflanzemärt ist nicht nur Start in die Gartensaison, er ist zum Platz für nachhaltiges Konsumieren, Vernetzen innerhalb des Dorfes und für schöne Begegnungen geworden. Vormerken kann man sich schon jetzt den 27. April 2019.

Iris Kyburz

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