Leserbeitrag
CVP: Ja zum Stapferschulhaus

Angelika Curti
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Vor gut hundert Jahren hat die Bevölkerung von Brugg mit dem Bau des Stapferschulhauses mutig in die Zukunft investiert. Das ehrwürdige, denkmalgeschützte Schulhaus muss aber dringend renoviert und erweitert werden. Steigende Schülerzahlen und der Systemwechsel auf sechs Primarschuljahre machen eine Erweiterung der Schulanlagen unumgänglich. Die CVP wird dem beantragten Projektierungskredit zustimmen.

Kindergartenkinder sollten grundsätzlich in den Wohnquartieren den Kindergarten besuchen und den Schulweg möglichst gefahrlos und autonom zu Fuss bewältigen können. Auf Grund unterschiedlich wachsender Schülerzahlen in den Quartieren und infolge von Planungsproblemen im Bereich Kindergarten Umiken ist dies zur Zeit leider in Frage gestellt. Die CVP lehnt die Idee, Kinder mit Schulbussen in andere Quartiere zu transportieren, klar ab. Der Vorschlag eines Kindergartenprovisoriums auf der Freudensteinwiese scheint als Lösung zwar nicht optimal, die CVP wird der Vorlage aber zustimmen. Leider ist mit dieser Lösung die Spielwiese Freudenstein über Jahre verstellt und steht für Spiel und Sport nicht mehr zur Verfügung. Fraglich ist, ob die Idee der Zweitnutzung des Provisoriums durch Schüler des Stapferschulhauses während des Umbaus auch funktioniert. Der CVP ein Dorn im Auge ist zudem die andauernde Nutzung des Simmengutparkes für Parkplätze. Ein Schulhausprovisorium an dieser Stelle wäre wohl eine bessere Lösung.

Der Kredit zur Sanierung der seit über 50 Jahren stillgelegten Schiessanlage Brugg wird von der CVP gutgeheissen. Das mit Blei kontaminierte Erdreich soll umweltgerecht entsorgt werden können.

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