Leserbeitrag
Brillante Technik und überzeugende Interpretation

Marcel Siegrist
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Auenstein

Auenstein

Mit dem Processional von G. F. Händel eröffneten die Aarauer Turmbläser und die Organistin Elisabeth Waldmeier die gut besuchten Konzerte in der Stadtkirche Aarau und der Ref. Kirche Auenstein. In der Suite acht Barocker Tänze überzeugten die Aarauer Turmbläser mit brillanter Technik und einer überzeugenden Interpretation. Elisabeth Waldmeier zeigte sich bei ihren beiden Zwischenspielen von D. Buxtehude J.G. Walther von ihrer besten Seite und gestaltet die Werke in überzeugender barocker Manier. Das Hauptwerk des Abends war die Suite In dulci jubilo für Blechbläser und Orgel von Claude Rippas mit verschiedenen bekannten Weihnachtslieder wie Morgen kommt der Weihnachtsmann, Maria durch ein Dorn-Wald ging oder Lobt Gott Ihr Christen all zugleich. Das Stück stellte höchste Anforderungen an alle Beteiligten, so mussten die Trompeter währende des Stückes mehrmals ihre Instrumente wechseln um andere Klangfarben zur Geltung zu bringen. Die Zuhörer bedankten sich bei den Musikern mit einem tosenden Applaus, für die bestens gelungen Interpretationen, die dank jahrelanger Zusammenarbeit von Elisabeth Waldmeier und den Aarauer Turmbläsern entstanden sind. Mit dem Weihnachtswiegenlied von John Rutter entließen die Musiker die Zuhörer in die Adventliche Nacht. Das Konzert wird am Samstag, 20. Dez. 20:00 in Herznach um 20:00 Uhr nochmals aufgeführt.

Peter Roschi

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