Leserbeitrag
Bözer Reb- und Weinfreunde auf den Spuren des Veltliners

Geri Hirt
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Bözer Reb- und Weinfreunde 2 Die Reisegruppe vor dem ehemaligen Dominikanerkloster, dem Weingut Triacca. GHI

Bözer Reb- und Weinfreunde 2 Die Reisegruppe vor dem ehemaligen Dominikanerkloster, dem Weingut Triacca. GHI

Mit einer zweitägigen Vereinsreise setzten die Bözer Reb- und Weinfreunde einen Schluss- und zugleich Höhepunkt unter das Jubiläumsjahr. Vor 30 Jahren war der Verein aus Produzenten und Konsumenten ins Leben gerufen worden – damals eine eigentliche Pioniertat. Was als Versuch begann, hat sich in all den Jahren bestens bewährt. Die Bözer Reb- und Weinfreunde kennen keine Berührungsängste und so ging die Vereinsreise wie schon oft in anderes Weinbaugebiet. Diesmal via Poschiavo ins Veltlin. Die Reiseteilnehmer erlebten dabei nicht nur eine landschaftlich reizvolle Gegend, sondern ebenso verschiedene kulinarische Highlights. Nach der Übernachtung im «Croce Bianca» in Poschiavo ging die Fahrt mit Siegrist-Car durch das von der Sonne verwöhnte Veltlin zum Weingut La Gatta, dessen Weine unter der Bezeichnung Triacca bekannt sind. Der traditionsreiche Familienbetrieb befindet sich in einem ehemaligen Dominikanerkloster. Dem informativen Gang durch die steilen Rebberge mit anschliessender Kellerbesichtigung folgte eine Degustation der gehobenen Triacca-Weine. Der Grundstein für die qualitativ hochstehenden Weine wird in den eigenen Rebbergen gelegt. 85 Prozent der Produktion aus dem rund 100 Hektaren umfassenden Rebgut gehen in die Schweiz. Die Veltliner Weine, die früher eher als herb galten, haben sich längst zu geschmeidigen, feinen Tropfen entwickelt.

Einmal mehr eine interessante Weinreise, die Vereinspräsident Kurt Marti organisiert hat und die einen Einblick in eine andere Weinkultur vermittelt hat. (ghi)