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Bestandene Feuertaufe für den neuen Dirigenten

Rolf Haller
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WVO_6482.JPG Die Solo-Cornetisten brillierten gleich mehrfach.
WVO_6458.JPG Mit Helen Gloors Erzählung gedieh die Aufführung des "Karnevals der Tiere" zum unvergesslichen Erlebnis.
WVO_6421.JPG Die CANNY BRASS bot dem begeisterten Publikum eine durch und durch ausgewogene Gesamtleistung.

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Walter Volkart, Neerach

Die überregionale Brass Band „Canny Brass“ mit Bläsern aus sechs Kantonen, steht seit Mitte Jahr unter der Stabführung von Roland Schaub. Das Konzert vom 8. November im Gemeindesaal Buchs bei Aarau war auch diesmal wieder ein grosser Publikumserfolg. Die klangliche Qualität der Band zeigte sich gleich zum Auftakt im schwungvollen Marsch aus der Oper „Die Königin von Saba“ von Charles Gounod.

Camille Saint-Saënsbeschrieb in seinem „Carnaval des animaux“ auf humorvolle Art die Charaktere verschiedener Tiere und liess dabei auch augenzwinkernde Seitenhiebe an berühmte Kollegen anklingen. So tanzte eine Schildkröte nach dem majestätischen Auftritt des Löwen Offenbachs „Can Can“ in „Zeitlupe“. In der Folge erschienen aufgeregt gackernde Hühner und herumhüpfende Kängurus, während sich eine Elefantendame im Walzertanzen versuchte. Das Flügelhorn mimte den scheuen Kuckuck im Wald, während es für das I-A des Esels gleich zwei Bläser brauchte, das hohe Es-Cornet und den tiefen B-Bass. Sogar Fossilien tanzten klappernd auf der Bühne herum, eine solistische Herausforderung für den Xylophonisten David Reusser. Der Schwan, im Original ein beliebtes Cellosolo, wurde von Paolo Frischknecht auf dem Euphonium mit viel Gefühl interpretiert. Zum Erfolg dieser lebhaften Aufführung trugen auch die humorvollen Zwischentexte bei, köstlich vorgetragen von der professionellen Moderatorin Helen Gloor als „Märchenerzählerin“.

Julius Fučíks Marsch „Regimentskinder“ kam beim Publikum ebenso gut an wie die rassige Aufführung von Arthur Neys „Vivat Luzerna“.

Begeistert aufgenommen wurden die Soli der Kornettisten. Erwin Butti interpretierte das jazzige „Georgia On My Mind“ und glänzte mit einem hohen “d“ als Schlusston. Albin Hauser, Josef Helbling und Jörg Müller zauberten darauf mit „Cornet Carillon“ silbrige Klänge in den Saal.

Abschliessend zog Roland Schaub noch einmal alle Register. Temperamentvoll erklang Philipp Sparkes „Klezmer Karnival“, während „Elsas Zug zum Münster“ aus Wagners „Lohengrin“ feierlich und klanglich ausgeglichen interpretiert wurde. Das begeisterte Publikum kam darauf noch in den Genuss zweier Zugaben.

Eugen Busslinger,

Die überregionale Brass Band „Canny Brass“ mit Bläsern aus sechs Kantonen, steht seit Mitte Jahr unter der Stabführung von Roland Schaub. Das Konzert vom 8. November im Gemeindesaal Buchs bei Aarau war auch diesmal wieder ein grosser Publikumserfolg. Die klangliche Qualität der Band zeigte sich gleich zum Auftakt im schwungvollen Marsch aus der Oper „Die Königin von Saba“ von Charles Gounod.

Camille Saint-Saënsbeschrieb in seinem „Carnaval des animaux“ auf humorvolle Art die Charaktere verschiedener Tiere und liess dabei auch augenzwinkernde Seitenhiebe an berühmte Kollegen anklingen. So tanzte eine Schildkröte nach dem majestätischen Auftritt des Löwen Offenbachs „Can Can“ in „Zeitlupe“. In der Folge erschienen aufgeregt gackernde Hühner und herumhüpfende Kängurus, während sich eine Elefantendame im Walzertanzen versuchte. Das Flügelhorn mimte den scheuen Kuckuck im Wald, während es für das I-A des Esels gleich zwei Bläser brauchte, das hohe Es-Cornet und den tiefen B-Bass. Sogar Fossilien tanzten klappernd auf der Bühne herum, eine solistische Herausforderung für den Xylophonisten David Reusser. Der Schwan, im Original ein beliebtes Cellosolo, wurde von Paolo Frischknecht auf dem Euphonium mit viel Gefühl interpretiert. Zum Erfolg dieser lebhaften Aufführung trugen auch die humorvollen Zwischentexte bei, köstlich vorgetragen von der professionellen Moderatorin Helen Gloor als „Märchenerzählerin“.

Julius Fučíks Marsch „Regimentskinder“ kam beim Publikum ebenso gut an wie die rassige Aufführung von Arthur Neys „Vivat Luzerna“.

Begeistert aufgenommen wurden die Soli der Cornetisten. Erwin Butti interpretierte das jazzige „Georgia On My Mind“ und glänzte mit einem hohen “d“ als Schlusston. Albin Hauser, Josef Helbling und Jörg Müller zauberten darauf mit „Cornet Carillon“ silbrige Klänge in den Saal.

Abschliessend zog Roland Schaub noch einmal alle Register. Temperamentvoll erklang Philipp Sparkes „Klezmer Karnival“, während „Elsas Zug zum Münster“ aus Wagners „Lohengrin“ feierlich und klanglich ausgeglichen interpretiert wurde. Das begeisterte Publikum kam darauf noch in den Genuss zweier Zugaben.

Eugen Busslinger, Trimbach

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