Leserbeitrag
Ausflug Insel Reichenau vom 15. Juni 2012

Rosemarie Farnhammer
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Seniorinnen Oberentfelden: Ausflug zur Insel Reichenau vom 15. Juni 2012.

Ein etwas diesiger Morgen erwartete die 76 Seniorinnen von Oberentfelden für den Ausflug auf die Insel Reichenau. Es dauerte nicht lang, zeigte sich die Sonne von ihrer strahlenden Seite und so blieb es den ganzen Tag. Mit dem Carunternehmen Willy Gloor fuhren wir zügig Richtung Osten, jedoch die A1 Richtung Bern war um Zürich dreispurig voll verstopft. Ein eindrücklicher Anblick, wenn man dies nicht gewohnt ist. Wir wurden von einem solchen Stau verschont und konnten bald in Kreuzlingen Kaffee und Weggli geniessen. Und weiter ging es durch eine wunderschöne Allee zur Insel Reichenau.

Dort erwartet uns bereits unsere Inselführerin. Trotzdem die Insel nicht sehr gross ist, nämlich nur 4,5 km lang und 1,5 km breit, gibt es viel zu sehen. Die 430 ha grosse Insel liegt im Untersee. Das Klima ist dort sehr angenehm und eignet sich ideal für den Gemüse- und Blumenanbau. Es ist möglich, im Jahr drei Mal zu ernten. Ein kleines Beispiel: Pro Jahr werden 13 Mio Gurken und 15 Mio Salatköpfe geerntet. Nein, nein, die Schreiberin hat sich nicht verschrieben! Spargel wächst auf der Reichenau nicht, weil der Boden zu steinig ist. Sonst lebt man dort fast im Paradies. Von Mai bis Oktober zählt man ca. 1250 Stunden Sonnenschein. Der Weinbau darf dabei nicht vergessen werden. Die Geschichte erzählt, dass bereits ums Jahr 818 der erste Rebstock unter Abt Heito I gepflanzt wurde. Wenn die Benediktinermönche auch ein zurückgezogenes Leben führten, schätzten sie doch einen guten Tropfen Wein. Es gab damals 153 Festtage, an denen die Benediktinermönche so viel Wein trinken durften, wie sie wollten!

Der höchste Punkt auf der Insel ist die Hochwart, wo man einen grossartigen Blick in die Umgebung hat. Ein Tee- und Lusthäuschen ist der oberste Punkt.

Wir besuchten die romanische Kirche St. Georg in Reichenau-Oberzell. Sie wurde ca. 888-913 erbaut. Sehenswerte Malereien aus dieser Zeit schmücken die Langhauswände. Man hätte noch viele Details bewundern können, aber das herrliche Mittagessen auf der Terrasse des Seehotels Seeschau wartete bereits auf uns.

Ein weiterer Höhepunkt auf unserer Reise war die Schifffahrt von der Insel Reichenau nach Stein am Rhein. Jetzt konnten wir miteinander plaudern, was doch immer einen grossen Stellenwert bei so einem Ausflug hat. Wir hatten Zeit, Stein am Rhein selber zu erkunden und die vielen kunstvoll bemalten Häuser zu bewundern. Natürlich fehlte auch das Geniessen einer Glacé nicht.

Unser Weg nach Hause führte nicht über die Autobahn, sondern über Schaffhausen, Eglisau, Brugg, so dass wir jeglichem Stau ausweichen konnten. Ein glanzvoller Ausflugstag, strahlende Sonne und ebenso strahlende Seniorinnen waren das Ergebnis der wunderbar zusammengestellten Reise unseres Teams. Herzlichen Dank! (RF)

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