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Adonia-Musical Tour 2014 in Döttingen

Fabienne Schmid
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Am Samstag, den 12. April 2014 wurde das Musical mit dem Titel „Petrus de Juenger“ in der Turnhalle Bogen in Döttingen aufgeführt.

Der Adonia-Chor hatte in den letzten Tagen alles gegeben, damit an diesem Abend die Geschichte von Petrus aus einer neuen Sicht erlebt werden konnte.

Ganz zu Beginn erblickten die Zuschauer die Fischerei Simon auf der Bühne mit einigen Männern, die sich nach einer erfolglosen Nacht über die neuesten Nachrichten der Umgebung unterhielten. Sie hatten gehört, dass Johannes der Täufer unterwegs war und Menschen taufte. Man hatte erfahren, dass plötzlich eine Taube auf einen der Täuflinge herabgekommen wäre sowie eine Stimme vom Himmel zu hören gewesen sei, die diesen Mann als Gottes Sohn betitelte.

Die Fischer konnten es sich nicht erklären und diskutierten auch darüber, ob es sich denn lohnen würde, diesem Wundertäter nach zu folgen wie es einige anderen gemacht hätten. Simon, ganz mit dem Fischernetz beschäftigt, hatte kein Verständnis für diese Phänomene, er kümmerte sich um sein Einkommen, hatte Sorgen um sein tägliches Brot und konnte sich nicht für diese Nachrichten begeistern. Plötzlich erschien ein weiss gekleideter Mann im Hintergrund und forderte die Männer auf, nochmals mit dem Boot hinauszufahren und die Netze auszuwerfen.

Mit Skepsis folgten die Fischer diesem Rat und konnten es kaum fassen, als die Netze übervoll mit Fischen in den Kahn gezogen wurden.

Diese Szene war der Beginn der Aufführung, da die sinnbildlich gefüllten Netze

die einzelnen Sänger des Chors auf die Bühne brachten sowie den Pastor

der Frei Evangelischen Gemeinde Unteres Aaretal, Herrn Roger Fischer. Er begrüsste das Publikum und bedankte sich bei den Organisatoren und den einzelnen Mitgliedern von Adonia für die geleistete Arbeit. Hervorgehoben wurde auch die Gastfreundschaft von Bäckerei Ruedi Alt aus Endingen, die die Anwesenden wie jedes Jahr verköstigt hatte. Auch Frau Cecil Füllemann und Antonella Kreis, die dafür gesorgt hatten, dass die einzelnen Anwesenden irgendwo die Nacht verbringen konnten, wurden verdankt.

Nach diesem grossen Fischfang erkennt Simon die Vollmacht dieses fremden Mannes und beginnt sich seine Gedanken über all das bereits gehörte zu machen. Als Jesus ihn auffordert, mit ihm zu gehen, wird er sich plötzlich bewusst, wer dieser Mann ist und wie unvollkommen er dasteht. Mit dem Lied „Du nimmsch mich so wie ich bi aa....“ beschliesst er seinem Leben einen Neuanfang zu geben.

Plötzlich entdecken die Zuschauer anstelle des Hafens eine Küche mit einem gedeckten Tisch. Es ist das Zuhause von Simons Mutter. Simon kann es sich nicht erklären, dass zu Tisch geladen wurde, da seine Mutter doch seit längerer Zeit krank war und doch nicht kochen konnte. Doch dieser Jesus hatte sie geheilt und sie erscheint fröhlich auf der Bühne und ladet zu einer Suppe ein. Der Name dieser Suppe ist gleichzeitig ein Rätsel für die Zuschauer, die somit die Möglichkeit bekommen, einen Sofortpreis zu gewinnen, wenn sie die richtige Antwort auf die zu Anfang erhaltene Karte in Fischform schreiben.

Adonia feiert dieses Jahr das 35jährige Bestehen und wollte sich in dieser Form für die bis dahin erhaltene Unterstützung bedanken.

Die nächsten Theaterszenen erzählen den Anwesenden die biblischen Geschichten wie die Stillung des Sturmes, wie Jesus mit 2 Fischen und 5 Broten über 5000 Menschen sättigt, wie er über das Wasser läuft und wie vom zuerst ungläubigen Simon der Petrus wird, der Fels, auf welchem die christliche Gemeinde aufgebaut wurde.

Auf die Frage nach dem richtigen Gebet antwortet Jesus mit dem Vaterunser, das dann der ganze Saal mitbetet.

Die jungen Schauspieler spielten mit Hingabe und Begeisterung und konnten mit lustigen Einlagen das Publikum zum Lachen sowie Nachdenken anregen.

Der Hauptdarsteller Petrus versetzte mit seinen Darstellungen den ganzen Saal in die damalige Zeit und überzeugte mit seiner Echtheit.

Das Orchester bestehend aus Klavier, Bassgitarre, Schlagzeug, Saxophon sowie Querflöte spielte auf höchster Ebene und auch die einzelnen Soloeinlagen der Sänger wurden von den Zuschauern mit Applaus verdankt.

Mit dem Verrat des Judas, der Verurteilung und Kreuzigung sowie der Auferstehung von Jesus wies das Adonia-Musical auf das bevorstehende Osterfest hin.

Die Trennung von Gott ist weg, das ewige Leben für alle Menschen bereit.

„Du blibsch und bisch min Fründ und au min Hirt.....“

Nach der Aufführung wurden die Sieger der einzelnen Preise bekanntgegeben. Mit einer Gesangszulage verabschiedete sich Adonia. Dann wurde der Saal aufgeräumt und die Zuschauer, die sich bereit erklärt hatten, jemanden bei sich aufzunehmen, warteten auf die Akteure.

Ein schöner Abend ging so zu Ende und manch einer/eine wurde durch die Aufführung wieder daran erinnert, wie sehr Gott uns liebt.

Zuzana Anghelescu

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