Leserbeitrag
Absenden der Feldschützengesellschaft Waltenschwil 2014

Gerold Brunner
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Bilder zum Leserbeitrag

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Wie jedes Jahr Ende November, am Wochenende nach der Teilnahme am Morgartenschiessen, trafen sich die Vereinsmitglieder im Schützenhaus Waltenschwil, um bei Speis und Trank in gemütlicher Runde zu erfahren, wer in den verschiedenen Stichen beim Endschiessen und natürlich in der kleinen und grossen Jahresmeisterschaft die besten Resultate erzielt hatte.

Wie bereits letztes Jahr wurden die Schützen an diesem Anlass von Tanja Höpli und Lydia Meier vorzüglich bekocht.

Der Zobigstich wurde von den Schützen des Vorstandes dominiert, welche die Ränge 1 – 4 belegten. Gewonnen hat ihn Schützenmeister Urs Steinmann.

Den Sie- und Er-Stich gewannen die Jugendschützin Selina Wyss mit ihrem Götti Kevin Schenker, es folgten Jugendschützin Ursina Meier mit Vater Markus Meier auf Rang zwei und auf Rang drei das Ehepaar Christine und Rolf Steinmann.

Mit 3x2 Schüssen auf die 100er Scheibe müssen beim 300er Stich möglichst genau 300 Punkte erzielt werden.

Gleich zwei Schützen erzielten hier exakt 300 Punkte, und zwar Anja Köchli und Albert Steimen. Aufgrund des internen Reglementes gewann Anja Köchli diesen Stich.

Beim Becherstich erhält der Sieger jeweils den Wanderpokal für ein Jahr. Hier wurden alle Aktivschützen von der erst 13jährigen Selina Wyss in die Schranken verwiesen. Sie gewann diesen Stich vor Urs Steinmann und Hubert Koch.

Roger Hirsbrunner gewann den Glücksstich überlegen vor Elia Köchli und Robin Stockmeyer.

Schützenmeister Urs Steinmann gewann den Gabenstich souverän vor Hugo Gürber und Markus Fischer. Alle drei durften für ihre Resultate grosse Früchtekörbe in Empfang nehmen.

Während des Jahres konnte der Kantonalstich geschossen werden. Auch hier setzten sich die jungen Schützen an die Spitze. Anja Köchli siegte vor dem punktgleichen Christian Roos.

Der Juniorenstich wurde von sieben Jugendlichen mit Jahrgängen zwischen 1998 und 2001 absolviert. Fabian Staubli siegte vor Stefan Leuthard und Ursina Meier.

Sechs Jungschützinnen und -schützen mit den Jahrgängen 1995 bis 1997 durften den gleichen Stich schiessen. Wie im Vorjahr wurde dieser Stich von Kevin Fischer vor Christian Roos gewonnen.

Mit grosser Spannung wurde schliesslich der Höhepunkt des Abends, das Absenden der Grossen und der Kleinen Meisterschaft erwartet. 22 Schützinnen und Schützen absolvierten die Kleine Meisterschaft mit insgesamt sieben zählenden Schiessen. Dem Jungschützenleiter Markus Meier gelang es hier mit 568 Punkten den Vorjahressieger Gerry Koch auf den zweiten Platz zu verweisen. Dessen Bruder Hubert Koch folgte auf dem dritten Platz.

Die Grosse Meisterschaft wurde dieses Jahr von elf Schützen beendet. Sie bestand aus fünf Pflicht- und zehn weiteren Schiessen, wobei hier zwei Streichresultate zugestanden werden.

Der Präsident Bruno Kuhn bewies einmal mehr seine Treffsicherheit mit dem Gewinn dieser Meisterschaft. Er siegte mit fünf Punkten Vorsprung vor Anja Köchli. Diese lag wiederum drei Punkte vor dem Vorjahressieger Urs Steinmann.

Die Jungschützenmeisterschaft (sechs Schiessen) gewann Christian Roos vor Kevin Fischer und Martin Frey.

Dasselbe Programm hatten die Teilnehmer des Jugendschiesskurses zu absolvieren. Die Gewinnerin des Becher- und des „Sie und Er“-Stichs, Selina Wyss, distanzierte Ursina Meier um einen, Fabian Staubli um sechs Punkte.

Hanspeter Iten durfte schliesslich die Resultate der Teilnehmer am Morgartenschiessen bekannt geben. Jeweils der beste Schütze jeder Gruppe durfte den Morgartenbecher in Empfang nehmen, nämlich Bruno Kuhn und Markus Fleischlin.

Eine Novität gab es zum Abschluss des Absendens. Erstmals konnte der Trainingsstich (Sponsor Hanspeter Iten) abgesendet werden. Aus allen vorliegenden Standblättern wurden drei Bargeldgewinner gezogen, es waren dies Michel Christen, Hugo Gürber und Gery Brunner.

Ende November/Anfang Dezember wurde die diesjährige Schiesssaison mit dem Besuch zweier Schiessanlässe auswärts beendet. Bereits anfangs Januar geht es allerdings für einige unentwegte Schützen dann schon wieder los.

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