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40‘000 Schritte bis nach Mariastein

Marcel Siegrist
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Alle Jahre im Monat Mai organisiert der Pfarreiverein Mageton die Wallfahrt der römisch-katholischen Kirchgemeinde Rheinfelden-Magden-Olsberg nach Mariastein.

Auch dieses Jahr besammelte sich eine Gruppe von 12 Teilnehmern/Innen um 5.00 Uhr in der Marienkirche in Magden für den Fussmarsch nach Mariastein. Nach einer kurzen Einstimmung auf die Wallfahrt, welche unter dem Leitfaden „Magnificat“ (siehe Fussnote stand, zog die Gruppe still und leise bei bedecktem Himmel und teilweise leichtem Regen dem Tale zu in Richtung Hersberg.

Nach ca. 2 1⁄2 Stunden gab es in Liestal den ersten, wohlverdienten Kaffeehalt. Gestärkt ging es dann weiter via Sichteren, Nuglar nach Gempen-Dorf. In Gempen konnten sich die Pilger/Innen mit der bereits traditionellen „Chirsiweihe“ von Marlise und Bruno stärken. Inzwischen hatte Petrus ein Einsehen und den Regenwolken machte herrlich warmer Sonnenschein Platz. In Aesch stiessen zwei weitere Teilnehmerinnen zur Gruppe.

Bei herrlichen Wetterbedingungen führte die Wallfahrt durch die Klus Aesch in Richtung Hofstetten und schon konnte in weiter, weiter Ferne das Ziel der heutigen Reise, das Kloster Mariastein, erblickt werden. Nach ca. 10 1⁄2 Stunden und fast 40 Kilometern wurde das Kloster Mariastein von allen erreicht.

Wie eingangs erwähnt, stand die Wallfahrt unter dem Leitfaden „Magnificat“. Unterwegs gab es immer wieder kurze und prägnante Impulse von Monika Lauper und Rado Stecki zum erwähnten Thema. Und als gegen Ende die Schritte kürzer wurden, half das traditionelle Rosenkranzgebet weiter und verlieh beinahe Flügel. Dies mag den Unterschied von einer Wanderung zu einer Wallfahrt ausmachen.

Willi Baldinger

Der gemeinsame Gottesdienst in der Gnadenkapelle mit den weiteren im Car angereisten Pfarreimitgliedern und der anschliessende Suppenznacht bei den Schwestern boten einen würdigen Rahmen für die diesjährige Pfarreiwallfahrt

Mit den Worten „Magnificat anima mea Dominum“ („Meine Seele preist den Herrn“) beginnt auf Lateinisch der Lobgesang Marias, mit dem sie nach der Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel zu Besuch bei ihrer Base Elisabeth auf deren prophetischen Willkommensgruß antwortet. Das Magníficat ist eines der drei Cantica des Lukasevangeliums (Lk 1,46-55 EU).

Willi Baldinger

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