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37. Staufner Dorfjassen

Marcel Siegrist
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Der Gabentisch bereitet allen Teilnehmenden grosse Freude.jpg
Jassen vereint Jung und Alt.jpg

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Das Staufner Dorfjassen erfreut sich stets einer grossen Beliebtheit – auch über die Gemeindegrenzen hinaus. 68 Jasserinnen und Jasser trafen sich am vergangenen Samstag im Zopfhuus zu diesem traditionellen Anlass. Der diesjährige Sieger heisst Max Bolliger aus Leutwil.
Jassen verbindet Jung und Alt und zieht Teilnehmer aus nah und fern an: Rund sechzig Jahre lagen zwischen dem Jüngsten und Ältesten und exakt die Hälfte waren Staufner Dorfbewohner. Der von der Kulturkommission Staufen jede Jahr organisierte Anlass konnte auch Jassfreunde aus den Nachbargemeinden und sogar aus dem Kanton Zürich anziehen.

Mit Leidenschaft dabei
Die Resultate wurden nach abgeschlossener Passe engagiert analysiert. Jasser zeichnen sich auch aus durch eine grosse Fairness. So wurden die Laufblätter vorbildlich ausgefüllt. Dadurch wurde die Arbeit des Rechnungsbüros erleichtert, so dass dieses manchmal die Resultate gar nicht mehr kontrollieren musste. Obwohl sich einige Teilnehmer mit der Punktezahl nicht immer glücklich zeigten, akzeptierten Sie das Total ohne Diskussion und waren bestrebt, in der nächsten Runde wieder alles zu geben.

Eine viertel Million Punkte für ein Goldvreneli
Jeder Teilnehmende hatte 48 Spiele in 4 Passen zu bestreiten. So wurden insgesamt 256‘224 Punkte im dreistündigen Jassturnier verteilt. Dank grosszügigen Sponsoren konnte die Kulturkommission Staufen einen reich gedeckten Gabentisch präsentieren. Jeder Teilnehmende erhielt einen Preis. Dem Sieger winkte ein von der Hypothekarbank Lenzburg gestiftetes Goldvreneli und dem Zweit- und Drittklassierten je ein Gutschein von lokalen Geschäften.

Das Resultat ist nicht immer Hauptsache
Die Fähigkeit mit einem nicht optimalen Kartenblatt ein gutes Ergebnis zu erzielen, Routine und Können, das gute Zusammenspiel mit dem Partner und natürlich auch Glück sind für die Rangierung mitentscheidend. Für die einen ist das Dabeisein wichtiger als das Resultat. Bei allen ist eines gemeinsam: Das Staufner Dorfjassen wir noch lange in Erinnerung bleiben und die Vorfreude auf das 38. Dorfjassen vom 10. Januar 2015 ist jetzt schon da.

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