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30-Jahr-Jubiläum der Pater Pio Gebetsgruppe "Don Bosco"

Marianne Baldinger-Lang
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Die Pater Pio Gebetsgruppe "Don Bosco" lud am 12.12.2013, aus Anlass des Jubiläums, zum Gebetsnachmittag in die Christkönig Kirche, Turgi ein. Mit zahlreich erschienenen Gläubigen konnte das 30-jährige Bestehen der Gebetsgruppe in der Christkönig Kirche festlich gefeiert werden.

Rückblick in die Anfänge

Vor 30 Jahren, im März 1983, begab sich Elisabeth Pfister, Birmenstorf, mit sechs Gleichgesinnten auf eine Wallfahrt nach Meiland. Beim Besuch im Oratorium von Mamma Carmela mit anschliessender heiliger Messe mit Don Renzo del Fonte erhielt sie von ihm ein Schriftstück auf Italienisch in die Hand gedrückt. Er sprach zu ihr und segnete sie. Doch sie verstand nur so viel: "La madonna vuole...". Daheim wollte sie wissen, was da geschrieben stand. Es waren die Statuten der Pater Pio Gebetsgruppen. Am 14. Dezember 1983 war es dann so weit; dank der Zusage von 15 Personen und des Pfarrers konnte der erste Gottesdienst in der Christkönig Kirche Turgi mit 35 Gläubigen gefeiert werden. In der Schweiz war dies die neunte Gebetsgruppe der Freunde Pater Pios. Der geistliche Leiter war und ist Pfarrer Hans Buschor, Gossau.

Das Leben des heiligen Pater Pio

Der heilige Pater Pio von Pietrelcina, ist in der ganzen Welt als Pater Pio bekannt. Er wurde am 25. Mai 1887 in Pietrelcina geboren und wurde auf den Namen Francesco getauft. Am 10. August 1910 wurde er im Dom zu Benevent zum Priester geweiht. Am 28. Juli 1916 kam Pater Pio zum ersten Mal nach San Giovanni Rotondo auf dem Gargano (Ampulien) ins dortige Kapuzinerkloster, wo er dann - bis auf wenige Unterbrechungen - 52 Jahre lang, bis zu seinem Tod am 23. September 1968, lebte. Am Morgen des 20. September 1918, einem Freitag, erhielt er vor dem Chorkreuz der kleinen alten Kirche die Gnadengabe der Wundmale Christi, welche 50 Jahre hindurch offen, frisch und blutig blieben. Sein Leben widmete er ausschliesslich seinem Amt als Priester und Beichtvater, er gründete die "Gebetsgruppen" und das grosse Krankenhaus "Casa Sollievo della Sofferenza". Papst Johannes Paul II sprach ihn am 16. Juni 2002 heilig.

Feierliche Hl. Messe in der Christkönig Kirche,Turgi AG

Um 14.00 Uhr begannen das Rosenkranzgebet und die Beichtgelegenheit. Darauf folgte die heilige Messe - umrahmt von Orgelmusik durch Alwin Müller und den feierlichen Gesang von Jacqueline Brunner-Müller. Aus der Predigt vom geistlichen Leiter Pfarrer Richard Strassmann hörte man Folgendes. Heilige sind aufgeschlossene Sünder - für Gottes Willen aufgeschlossene Sünder. So war auch der heilige Pater Pio ein Mensch, den man nur in der Mystik des Glaubens in etwa verstehen konnte. Er hat vielen anderen Menschen geholfen und hilft auch heute dabei, umzukehren. Er möchte von den Gläubigen, dass sie regelmässig umkehren, das Busssakrament empfangen und als Missionare wirken, indem sie mit dem Beistand Gottes dem Verführten helfen, zum wahren Glauben zurückzukehren. Mit dem Rosenkranz geht das christliche Volk in die Schule Mariens um sich in die Betrachtung der Schönheit des Antlitzes Christi und in die Erfahrung der Tiefe seiner Liebe einführen zu lassen. Die heilige Messe oder genauer gesagt das heilige Kreuzopfer ist die wichtigste, zentrale und heiligste Form des Gottesdienstes in der katholischen Kirche. Dies deshalb, weil die heilige Eucharistie "Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens" ist (Sacrosanctum concilium 10). Die Katholiken glauben, dass der Priester in der heiligen Messe Wein und Brot in den Leib und das Blut Christi verwandelt. Sie glauben weiter, dass die Heilige Mutter Kirche durch das Sakrament der Taufe den Gläubigen auf die Welt bringt, ihn durch die Firmung beim Reifen hilft und dass sie ihn durch das Sakrament der Beichte heilt. Gläubige halten es für eine grosse Ehre und einen grossen Segen, das Allerheiligste anbeten zu können. Der Eucharistische Segen kann während der Anbetung des Allerheiligsten erfolgen und nur von einem Priester oder Diakon erteilt werden. Die anwesenden Gläubigen durften an diesem Gebetsnachmittag eine grosse Breite des Lobes Gottes mitfeiern und für ihre Mitmenschen, die sie ins Gebet mitnehmen.

Zu den monatlichen Gebetsnachmittagen in der Pfarrkirche Turgi sind alle ganz herzliche eingeladen, das nächste Mal am Donnerstag, 9. Januar. Auskunft erteilt Laienleiterin Marianne Baldinger-Lang, Lengnau, Tel. 056 241 10 21, gerne.

Auch eine herzliche Einladung zum besinnlichen Jahresabschluss, Silvester 2013, in der Pfarrkirche Christkönig, Turgi AG mit H.H. Pfarrer Celestine Thazhuppil. Beginn um 21.00 Uhr mit Rosenkranz, Meditation, Beichtgelegenheit, Eucharistiefeier und anschliessend Anbetung mit Gelegenheit zur Einzelsegnung, Eucharistischer Segen, Schluss um 00.15 Uhr.

Lengnau, 19.12.2013

Laienleiterin der Pater Pio Gebetsgruppe "Don Bosco"

Marianne Baldinger-Lang

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