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2015 fliesst die Kunst mitten durch Attiswil

Peter Schaad
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Hier führt der Attiswiler Kunstweg 2015 durch
KUNSTfluss: Der Dorfbach fliesst direkt am Museum vorbei.

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Nach „Kulturundum“ (2011) und „tierischGUT“ (2013) organisiert der Verein Museum Attiswil im nächsten Jahr erneut einen Kunstweg. Der „KUNSTfluss“ führt vom 31. Mai bis am 25. Oktober 2015 unter anderem dem Dorfbach entlang und am Atelier von Schang Hutter an der Kirchgasse vorbei.

Kunst ist einem steten Wandel ausgesetzt, alles ist immer wieder im Fluss, auch Veränderungen finden fliessend statt. Deshalb lautet das neue Ausstellungsthema KUNSTfluss. Auf den Standplätzen wird es Platz haben für grosse und kleine Skulpturen. Die Künstlerinnen und Künstler haben freie Materialwahl. Da die Objekte jedoch im Freien stehen werden, müssen sie wetterfest sein.

Traditionsgemäss ist der Rundgang in der gesamten Zeitspanne zwischen Vernissage und Finissage frei zugänglich. Für kleinere Objekte oder Bilder stehen wie bei den bisherigen Kunstwegen die Museumsräume zur Verfügung – hier allerdings mit eingeschränkten Öffnungszeiten (nur sonntags von 14 bis 17 Uhr). Als Orientierungshilfe wird ein Kunstführer mit Informationen zu den Kunstschaffenden und deren Werken gedruckt. Dieser wird im Museum sowie in den Läden und Gastwirtschaftsbetrieben im Dorf zu kaufen sein.

Seitens des Museums sind zahlreiche Künstlerinnen und Künstler direkt angefragt worden. Weitere Interessenten finden unter www.museum-attiswil.ch unter der Rubrik „Kunstfluss 2015“ alle Informationen für eine Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 25. September 2014.

Das aus Aktivmitgliedern des Vereins Museum Attiswil zusammengesetzte Organisationskomitee unter Leitung von Nicole Rebholz Ingold freut sich schon heute auf viele interessante Begegnungen und Gespräche – sei es direkt auf dem Kunstweg, im Museum oder in der Beiz.

Museum herausgeputzt

Seit rund zwei Monaten präsentiert sich das Museum Attiswil in der Dorfmitte wieder „wie aus dem Truckli“. Die Verantwortlichen des Museums Attiswil haben die ausstellungsfreie Zeit genutzt, um durch lokale und regionale Handwerker verschiedene Sanierungsarbeiten durchführen zu lassen. Die Fassade wurde rundum mit der gleichen Rosa-Farbe wie bisher neu gestrichen. Einen Neuanstrich erhielten auch die Fenstergitter, und auf dem Dach wurden zahlreiche Ziegel ersetzt. Schadhafte Stellen an den Steinquadern wurden ausgebessert. Saniert und neu gestrichen wurde zudem der gesamte Eingangsbereich mit Treppe, Geländer und Türe aus Holz. Alle Arbeiten erfolgten in gutem Einvernehmen mit der Denkmalpflege des Kantons Bern und mit dem Hausbesitzer Andreas Hohl. Text und Fotos: Peter Schaad

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