Leserbeitrag
1. August im Altersheim Bifang

Hans Christian Müller
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Die Erstaugustfeier im Wohler Altersheim Bifang war dieses Jahr ein ganz besonderer Anlass. Umrahmt von Egerländer Klängen, die von der Villmerger Blaskapelle Rietenberg stilvoll und gekonnt vorgetragen wurden, und von Liedvorträgen des unter der Leitung von Ruth Dettwyler-Dennler singenden Bifang-Chores hielt der bei az wohlbekannte journalistische Altmeister -ba- die 1. August-Ansprache.

Anlässlich seiner Pensionierung bei az nach seinen Wünschen befragt, erklärte ba, dass er noch gerne einmal eine 1. August-Rede halten möchte. Diesem Wunsch sind Frau Marianne Piffaretti als Präsidentin des Trägervereins Altersheim Bifang und das Leiterehepaar Werder nachgekommen, was sich als positiver Schritt herausgestellt hat.

Auch noch in den frühen Nachkriegsjahren aufgewachsen, hat es ba verstanden, die vorwiegend älteren und alten Damen dort abzuholen, wo sie einen beträchtlichen und einschneidenden Teil ihres Lebens verbracht haben, in den Kriegsjahren. Man möge heute - im Wohlstand geboren und aufgewachsen - wohl über die eidgenössische Heimat herziehen. Damals hätten vor allem die Mütter als Familienhäupter in schwieriger und karger Zeit ihren Mann stehen und für soliden Nachwuchs sorgen müssen. Sie hätten damit ein Lob der aktuell trendsetzenden Generation sehr wohl verdient. So der Inhalt von bas Rede, frei und kurz wiedergegeben.

Es war ein gediegener und würdiger Anlass, der in Erinnerung bleibt.

Hans Christian Müller