Raumfahrt

Wetter ist Schuld: Start für erste bemannte private Raumfahrtmission abgebrochen – nächster Termin ist Samstag

Der Wind vermiest Elon Musk den Triumph. Nun muss der SpaceX-Gründer mindestens drei Tage warten, bis er Weltraumgeschichte schreiben kann.

Die beiden Astronauten sassen längst bereit in ihren massgeschneiderten Sitzen. In wenigen Minuten sollten sie abheben und Geschichte schreiben.

Zum ersten Mal, seit die US-Regierung 2011 das Space-Shuttle-Programm eingestellt hat, sollten wieder von amerikanischem Boden aus Menschen in den Orbit fliegen. Und zum ersten Mal überhaupt sollte dies mit einem Raumschiff eines privaten Unternehmens geschehen - mit der Crew Dragon von SpaceX, der Weltraumfirma von Elon Musk.

Doch das Wetter verunmöglichte einen Start. Der Wind liess nicht zu, dass die Rakete sicher Richtung Internationale Raumstation ISS fliegen konnte und die wiederverwertbare Rakete wieder sicher auf die Erde zurückkehren könnte.

Noch längere Zeit müssen die Astronauten im Raumschiff ausharren - bis der Tank mit 500 Tonnen hochexplosivem Gemisch wieder abgeflossen ist. Der nächste Starttermin ist auf Samstagabend angesetzt.

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