Wärmeverbund
Steinhauser sollen weniger Kohlendioxid ausstossen

Die Gemeinde plant mit der Wasserwerke Zug AG den Ausbau des Wärmeverbundnetzes.

Raphael Biermayr
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Die Gemeinde Steinhausen und die Wasserwerke Zug AG (WWZ) haben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben für einen Wärmeverbund, teilt das Unternehmen mit. Ziel sei es, den CO2-Ausstoss der Heizungen in der Gemeinde «auf ein Minimum» zu reduzieren.

Welche Gebiete angeschlossen und welche erneuerbare Energie zum Einsatz kommen soll, sind Teil der Studie. Die Ergebnisse werden Ende Frühling 2021 erwartet.

Weitere Teile des Gebiets sollen versorgt werden

Die WWZ betreibt laut Mitteilung seit Ende 2017 bereits den Wärmeverbund Steinhausen Zentrum und versorgt die Überbauung Dreiklang (Gemeindesaal, Bibliothek, Alterswohnungen) sowie umliegende Liegenschaften mit erneuerbarer Wärme «aus regionalen Holzschnitzeln». Nun hätten das Unternehmen und der Gemeinderat vor, weitere Teile des Gemeindegebiets über einen Wärmeverbund zu versorgen.

Der Gemeindepräsident Hans Staub wird in der Mitteilung dazu folgendermassen zitiert: «Als Energiestadt wollen wir ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit Energie schaffen.»

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