Weihnachts-Tipps
So trinken Sie und ihre Gäste an Weihnachten nicht über den Durst

Wer ein paar simple Regeln von Sucht Schweiz, der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, befolgt, kann trotz Alkoholausschank einen besinnlichen Abend geniessen.

Anina Gepp
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Während den Festtagen wird jeweils viel Wein getrunken.

Während den Festtagen wird jeweils viel Wein getrunken.

Anina Gepp

Über die Feiertage steigt der Alkoholkonsum jeweils massiv an. Dies schlägt sich in der Unfallstatistik nieder: Der Anteil der Alkoholunfälle ist an Weihnachten und Neujahr besonders hoch. Die Stiftung Sucht Schweiz empfiehlt deshalb einen behutsamen Umgang mit Alkohol während der Feiertage.

Auf Schweizer Strassen gilt der Blutalkoholgrenzwert von 0,5 Promille, für Neulenkende gar 0,1 Promille. Schon wenig Alkohol sei ein Risiko im Strassenverkehr, so Sucht Schweiz. Am sichersten sei: Wer fährt, trinkt nicht.

Wer sich für den Konsum entscheide, organisiere sich besser eine Übernachtungsmöglichkeit oder eine Mitfahrgelegenheit für die Heimreise, beispielsweise durch Nez Rouge, oder benutze den öffentlichen Verkehr.

Wer dennoch nicht ganz auf Alkohol verzichten möchte, aber dennoch keine Gäste will, die über den Durst trinken, kann folgende Tipps von Sucht Schweiz beherzigen:

Gut durchlüften: In kühleren Räumlichkeiten hat man weniger Durst.

Sitzgelegenheiten bieten: Stehend wird meist mehr getrunken.

Apérozeit begrenzen: Je länger der Apéro dauert, desto mehr wird getrunken.

Keine salzigen Snacks: Salz macht durstig. Früchtespiesse oder Gemüse
mit Quarkdipsauce sind eine gute Alternative.

Nur leere Gläser nachschenken: Gläser erst auffüllen, wenn sie bereits leer sind. So behält jeder den Überblick, wie viel er bereits getrunken hat.

Nur eine Sorte Wein anbieten: Offerieren Sie mehrere Weine, denken die Gäste, sich durch alle Sorten durchprobieren zu müssen.

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