Reisenachrichten
«Loipen für Hunde im Engadin, Gastrotipps und Weihnachtsreisen um den Globus»: Das Round-Up unserer Reiseredaktion

Während der Pandemie ist Reisen nur eingeschränkt möglich. Wir haben coronakonforme Ausflugsziele zusammengetragen.

Reiseredaktion CH Media
Drucken
Teilen
Gesund für Hund und Herrchen: ein Spurt im Schnee.

Gesund für Hund und Herrchen: ein Spurt im Schnee.

Keystone

Engadin: Wo Hunde mitkommen dürfen zum Langlauf

Auf Loipen haben Vierbeiner in der Regel nichts zu suchen. Im Engadin gibt es aber drei spezielle Hundeloipen. Auf der Hochebene zwischen S-chanf, Zuoz, Madulain und La Punt Chamues-ch darf man den treuen Freund mitnehmen: Die Rundloipe Nr. 113 von La Punt Chamues-ch nach Madulain, die Route Nr. 114 von Madulain nach Zuoz sowie die Loipe Nr. 119 von Zuoz nach S-chanf sind als «Hundeloipen» gekennzeichnet und haben eine leichte Streckenführung.

Mittelland: «Window shopping» fürs Weihnachtsgefühl

Es war auch in anderen Jahren nicht unbedingt empfehlenswert, sich vor Weihnachten durch die überfüllten Läden zu zwängen. Nun werden die Einkaufsmög­lichkeiten vermutlich stark eingeschränkt. Um ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, ist das «Window shopping» eine sichere Möglichkeit: Warm angezogen, lässt es sich durch die schön beleuchteten Strassen der historischen Altstädte des Mittellands schlendern.

Besonders erwähnt sei Solothurn, wo die normale Strassenbeleuchtung extra gedimmt wird. Den heissen Punsch nimmt man am besten in der Thermosflasche gleich selber mit.

Weltweit: Virtuelle Weihnachtsreise rund um den Globus

Es ist nicht die Zeit, in die Ferne zu schweifen, doch eine virtuelle Reise geht jederzeit: Der Reiseanbieter Gebeco zeigt am Dienstag, 15. Dezember, von 17 bis 18.30 Uhr,eine virtuelle Weihnachtsreise mit festlichen Bräuchen aus Frankreich, Kanada, Mexiko, Polen und Myanmar. Die Länderexperten von Gebeco präsentieren sie kostenlos. Anmeldung zur Zoom-Präsentation unter www.gebeco.de/virtuelle-weihnachtsreise.

Gastronomie: Essen in der Gondel oder im Holzhäuschen

Besser als zu Hause essen ist in der Coronazeit nur: auswärts mit maximal vier Personen im Separee essen. Manche Wirte haben von den Städten die Erlaubnis erhalten, draussen vorübergehend Tische aufzustellen und die Gäste gut eingemummt auf Fellsitzen essen zu lassen. In Solothurn hat der Wirt des Restaurants Pier 11 sieben Chalets aufstellen lassen. Per Lichterschlange kann das Servicepersonal gerufen werden. Die Häuschen werden rege gebucht.

Zwei «Gondel-Dinner» am Pizol sind ebenfalls schon ausgebucht, der nächste Termin ist der 5. Februar: www.laculina.ch/events/gondeldinner. Wer nicht schweben mag: Fünf rote Fondue-Gondeln stehen vor dem Walliser Keller im Zürcher Niederdorf. In Bern hat das Restaurant Marzilibrücke idyllische Skigondeln und Fondue-Fässer aufgestellt. Die 4er-Kabinen sind beheizt. Reservation: 031 311 27 80. Fünf Fondue-Gondeln gibt es auch an der Schiffländi Stansstad: www.fonduegondeln.ch.

Aktuelle Nachrichten