Der fünfjährige Foxterrier Sky wohnt seit einigen Wochen im Tierheim des Zürcher Tierschutzes. Hier wartet er auf ein neues Zuhause. So eines möchte ihm Manuela Manni Joss mit ihrer Familie geben. 

Doch wie läuft das ab? Passt denn jeder Hund zu jedem Mensch? Auf was muss man achten? In der Sendung «tierisch» erklärt Tierpflegerin Nikita van Dorst, dass es als erstes die Arbeits- und Wohnverhältnisse von Interessenten zu klären gelte. Zudem müssten diese sich Gedanken machen, ob sie die Hundehaltung auch finanzieren können.

Sehr wichtig ist laut der Tierpflegerin aber auch, was der potentielle Hundehalter sich vorstelle: «Ist man eher aktiv oder weniger, ist man gerne in den Bergen oder am Wasser, fährt man gerne Rad oder geht lieber nur spazieren» – solche Überlegungen müsse man sich vor einer Tieradoption machen. 

All diese Fragen klärt Tierpflegerin van Dorst in einem persönlichen Gespräch mit Manuela Manni Joss. Doch dann geht es ans Kennenlernen mit dem Hund – und das unterscheidet sich erst mal nicht so sehr von jenem zwischen Menschen: man begrüsst sich. 

Nach dieser ersten Begegnung geht es zusammen mit der Tierpflegerin auf einen ersten Spaziergang, später auch alleine – das Ziel: sich aneinander gewöhnen und Vertrauen gewinnen.

Nach ein paar weiteren Besuchen in Tierheim und Spaziergängen mit Hund Sky darf der fünfjährige Rüde nun für zwei Wochen zum „Probenwohnen“ zur Familie Manni Joss. 

Aber nicht immer läuft es so reibungslos wie bei diesen Zweien: «Mal hat der Hund zu grossen Respekt vor der Person oder die Kommunikation zwischen Mensch und Tier stimmt nicht», zählt Tierpflegerin van Dorst Faktoren auf. Manchmal passe ein Tier aber auch nicht mehr zur Person, da sich dort im Privatleben Dinge verändert hätten, dann müsse sie den Adoptionsprozess abbrechen.

Bei Sky und der Familie Manni Joss ist dem aber nicht so. Nach zwei erfolgreichen Probewochen haben sich Mensch und Hund so sehr ins Herz geschlossen, dass die Tieradoption auf Papier amtlich gemacht wird.