Es ist ein Streit-Thema der ersten Klasse. Putzen. Weil jeder immer denkt, er hätte mehr gemacht als der andere. Während die einen sich über den nichteingehaltenen Putzplan nerven, streiten die anderen darüber, ob eine Perle, die das Heim regelmässig auf Vordermann bringt, dekadent ist oder nicht. Andere wiederum haben gar einen Putzfimmel und wischen, polieren und stäubeln, was das Zeug hält. 

Egal ob wir selber putzen, putzen lassen oder Besen und Lappen kaum je ihn die Hände nehmen: Wir alle haben Vorlieben oder sagen wir einmal Arbeiten, die wir lieber und weniger gern ausführen. Staubsaugen ist etwa meine «Hasshaltsarbeit». Dafür liebe ich es, das Bad zu putzen. Und auch WC-Schüssel putzen finde ich gar nicht schlimm. Die Freude, wenn alles glänzt und gut riecht, entschädigt für das Schrubben der Fliesen. 

Das sehen die meisten Schweizer aber anders. Im Rahmen der Studie «Wohnen und Leben 2016» hat die Immobilienflattform «immowelt.ch» 500 Schweizerinnen und Schweizer zum Thema «Hausarbeiten» befragt.

Vorweg: Die Schweizer hassen Fenster putzen und lieben kochen. Und: Das WC spaltet die Geschlechter.

Nichts hassen die Schweizer mehr, als ihre Fenster zu putzen. Jeder 5. (21 Prozent) würde den Glasreiniger am liebsten im Schrank stehen lassen. Doch es gibt Unterschiede bei den Geschlechtern. Fenster putzen ist für 24 Prozent der Frauen die schlimmste Hausarbeit von allen, bei den Männern sind es nur 17 Prozent.

Hassarbeit Nummer 1: Fenster putzen

Nichts hassen die Schweizer mehr, als ihre Fenster zu putzen. Jeder 5. (21 Prozent) würde den Glasreiniger am liebsten im Schrank stehen lassen. Doch es gibt Unterschiede bei den Geschlechtern. Fenster putzen ist für 24 Prozent der Frauen die schlimmste Hausarbeit von allen, bei den Männern sind es nur 17 Prozent. 

Insbesondere Frauen legen nicht gerne Hand an den Scheiben an. Männer haben nämlich eine andere Hausarbeit auf dem Kieker: Toilette putzen. Klo putzen steht bei den Männern ganz oben, wenn es um unbeliebte Aufgaben im Haus geht. Bei dieser Arbeit gehen die Meinungen am weitesten auseinander. Man könnte sagen: Das WC spaltet das Geschlecht.

WC putzen steht an zweiter Stelle. Allerdings nur bei den Männern. Frauen finden es mit 14 Prozent weit weniger schlimm die Schüssel zu reinigen.

25 Prozent der Männer finden es am schlimmsten die Toilette zu putzen.

WC putzen steht an zweiter Stelle. Allerdings nur bei den Männern. Frauen finden es mit 14 Prozent weit weniger schlimm die Schüssel zu reinigen.

An zweiter Stelle (19 Prozent) steht Glätten. 18 Prozent der Frauen finden dies am schlimmsten, bei den Männern sind es gar 21 Prozent.

Bügeln ist sooo langweilig.

An zweiter Stelle (19 Prozent) steht Glätten. 18 Prozent der Frauen finden dies am schlimmsten, bei den Männern sind es gar 21 Prozent. 

 

Toilette putzen und bügeln stehen beide an zweiter Stelle. 

Und dann folgt auch schon das Bad. Gefolgt von staubsaugen und wischen. Apropos staubsaugen: Kennen Sie diesen Blondinenwitz? Was macht eine Blondine in der Wüste? 

Staubsaugen. 

Sorry, das musste gerade sein. 

Dann kommen wir zum Positiven beziehungsweise zu den Hausarbeiten, die Schweizer laut «immowelt.ch» noch am liebsten erledigen. Nicht jede Hausarbeit nervt, manche Dinge machen die Schweizer sogar sehr gerne.

Dazu zählt das Kochen - es ist mit 39 Prozent die beliebteste Hausarbeit der Schweizer. Die Geschlechter sind sich dabei einig: Männer rühren genauso gerne in den Töpfen wie Frauen.

Am Herd, da stehen wir Schweizer gerne

Dazu zählt das Kochen - es ist mit 39 Prozent die beliebteste Hausarbeit der Schweizer. Die Geschlechter sind sich dabei einig: Männer rühren genauso gerne in den Töpfen wie Frauen.

 

Auf dem zweiten Platz steht der Lebensmitteleinkauf: 23 Prozent der Befragten gehen am liebsten in den Supermarkt. 

Einkaufen das tun wir gerne

Einkaufen das tun wir gerne

So là là finden wir aufräumen/ausmisten (9 Prozent), Wäsche waschen (6 Prozent) und Geschirr spülen mit Maschine und von Hand (6 Prozent).

Frage: Und welche Hausarbeit vermiest Ihren Tag? Und welche finden Sie überhaupt nicht schlimm? Schreiben Sie uns in der Kommentarfunktion.