Wärmedämmung

Wärmedämmung aus Altpapier und Korkeiche

Gesponsert von: 

Trotz einer breiten Angebotspalette fristen Dämmstoffe aus natürlichen Materialien mit einem Marktanteil von gerade einmal 3–5 Prozent ein Schattendasein. Ganz zu Unrecht: Denn im Gegensatz zu industriell hergestellten Produkten wie Glaswolle, Styropor oder Polyurethan weisen Naturdämmstoffe dank ihrer diffusionsoffenen Konstruktionsweise gegenüber konventionellen Wärmedämmstoffen grosse Vorteile auf.

Unter den natürlichen, festen Dämmstoffen sind Mineraldämmplatten im Jahr 2018 unangefochten die Nummer 1. Mit gutem Grund: Sie besitzen die Fähigkeit, sehr viel Wasser aufzunehmen, zu speichern und später wieder abgeben zu können. Im Wesentlichen bestehen Mineraldämmplatten aus Sand, Kalk, Zement, Wasser und bei einigen Produkten aus Lehm, was die günstigen bauphysikalischen Eigenschaften zusätzlich verbessert.

Auf dem Podest der beliebtesten Naturdämmstoffe stehen seit vielen Jahren auch Zelluloseflocken. Zelluloseflocken werden aus Altpapier hergestellt, das in der Regel von Tageszeitungen stammt. Das Altpapier wird in mehreren Schritten mechanisch zerkleinert und aufgefasert. Dabei verändert die Zellulose ihre Struktur: aus einem Papierschnipsel wird eine dreidimensionale Zelluloseflocke, die durch ihre Vernetzung untereinander ein hohes Mass an Setzungssicherheit bietet.

Neben Mineraldämmplatten und Zelluloseflocken steht auch Kork immer öfter auf der Einkaufsliste der HAGA-Kunden. Dieses Material kommt vor allem als Dämmstoff in Form von Dämmplatten oder als Schrot (Schüttmaterial) zum Einsatz. Korkplatten werden aus Granulat hergestellt, das unter Druck durch Ausnutzung seiner natürlichen Harze zu Blöcken verklebt wird. Aus den Blöcken werden dann nach Belieben Korkplatten unterschiedlicher Dicke geschnitten.

Meistgesehen

Artboard 1