Digitalisierung. Automatisierung. Roboter. Das sind längst keine Hirngespinste mehr. Sie beeinflussen Jobprofile – und viel mehr noch – die Anforderung an menschliche Kompetenz bereits heute. Unklar ist, welche Berufe in den nächsten Jahrzehnten verschwinden, welche neu entstehen und wie diese Berufe der Zukunft überhaupt aussehen.

Das Beratungsunternehmen Deloitte beschreibt in seiner Studie «Mensch und Maschine: Roboter auf dem Vormarsch?», welche Auswirkungen die Automatisierung auf den schweizerischen Arbeitsmarkt hat. Und dieses Bild ist auf den ersten Blick düster: Jeder zweite Job soll in den nächsten 20 Jahren durch einen Roboter ersetzt werden.

Rawr: Sind Sie fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft? (Tagesfrage)

Nicht nur Berufe mit geringen Qualifikationen sollen verschwinden. Auch Berufe, die eine höhere Ausbildung erfordern, werden nicht verschont. Bei Buchhaltern oder Vermessungsingenieuren, ja sogar bei Finanzberatern sei es sehr wahrscheinlich, dass sie verdrängt werden. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Wie die Berater von Deloitte ausgerechnet haben, sollen trotz Jobverlusten bis 2025 netto 270 000 neue Stellen entstehen. Dies würde den grundlegenden Strukturwandel in der Arbeitswelt bestätigen.

Dem Computer fehlt Empathie

Was heisst das für die Berufsausbildung? Und wie kann sich jeder Einzelne darauf vorbereiten? «Heutige Berufsbilder werden zu hybriden Profilen verschmelzen», sagt Silvan Winkler, Leiter Mitarbeiter- und Organisationsforschung Schweiz des Marktforschungsunternehmens GfK, dazu. Gerade die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine werden im Zuge der Automatisierung immer wichtiger, so der Arbeitsmarktspezialist. Wenn der Kassierer beispielsweise wegfallen würde, muss jemand die Maschine, die die Arbeit übernimmt, so gut entwickeln, dass sich der Kunde trotzdem noch gut beraten fühlt. Entwickler und Designer dieser Schnittstellen sind deshalb künftig gefragt.

Winkler sieht auch eine andere Schnittstelle im Fokus: die zwischen psychologischem und technologischem Wissen. Seiner Meinung nach werde die Arbeit eines Psychologen nicht durch eine Maschine ersetzt. Gerade die persönliche Beziehung zum Patienten sei wichtig für den Erfolg einer Therapie.

Neue Kompetenzen gefragt

Das heisst mit anderen Worten: Es braucht andere Kompetenzen, um die Berufe in der Zukunft auszuführen: «Die Maschine wird noch lange nicht empathisch und authentisch sein können. Das analytische Denken wird deshalb an Bedeutung gewinnen», sagt Winkler. Zudem bleiben aber auch Faktoren wie Gewissenhaftigkeit und Intelligenz zentral. Auch die IT-Kompetenz jedes Mitarbeiters sei unabdingbar. Der Tabletcomputer ist bereits in der Primarschule angekommen.

Kanadische und britische Trendforscher haben basierend auf Umfragen die Berufsbilder der Zukunft definiert. Auffallend bei diesen Profilen ist dabei die häufige auftretende technologische Komponente im Zusammenhang mit persönlicher Beratung. Eine Auswahl von fünf möglichen Jobprofilen der Zukunft soll dies veranschaulichen.

Der Photovoltaik-Ingenieur befasst sich mit der effizienten, technischen Nutzung der Photovoltaik. Dabei sollen erneuerbare Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie in optimaler Art und Weise genutzt werden können. Auch der Einsatz von Schwerkraft oder der Gezeiten bei der Energiegewinnung soll im Auge behalten werden. Im Allgemeinen geht es bei der Arbeit eines Photovoltaik-Ingenieurs um die Optimierung des gesamten Energiesystems. Das heisst von der Energieerzeugung über die Speicherung bis hin zur Verwendung. Ein Ziel ist es, die Umweltbelastung zu minimieren. Eine weitere Herausforderung ist die Suche nach neuen Energiesparmassnahmen.

Photovoltaik-Ingenieur

Der Photovoltaik-Ingenieur befasst sich mit der effizienten, technischen Nutzung der Photovoltaik. Dabei sollen erneuerbare Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie in optimaler Art und Weise genutzt werden können. Auch der Einsatz von Schwerkraft oder der Gezeiten bei der Energiegewinnung soll im Auge behalten werden. Im Allgemeinen geht es bei der Arbeit eines Photovoltaik-Ingenieurs um die Optimierung des gesamten Energiesystems. Das heisst von der Energieerzeugung über die Speicherung bis hin zur Verwendung. Ein Ziel ist es, die Umweltbelastung zu minimieren. Eine weitere Herausforderung ist die Suche nach neuen Energiesparmassnahmen.

Ein Recycling-Spezialist berät Industriedesigner und Ingenieure bei der Entwicklung von Prozessen, Herstellungsverfahren im Hinblick auf die Wiederverwertung von unterschiedlichen Materialien. Diese Dienstleistung ist laut Forschern deshalb zentral, weil durch das Recyceln auch Kosten vermieden werden. Wenn bereits bei der Entwicklung der Produkte Spezialisten eingebunden werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Material-Auswahl, bereits die Frage nach der Wiederverwertbarkeit in den Produktionsprozess einbezogen werde. Das senkt die Umweltbelastung, sorgt aber auch für tiefere Produktionskosten und langfristig für geringere Verkaufspreise.

Recycling-Spezialist

Ein Recycling-Spezialist berät Industriedesigner und Ingenieure bei der Entwicklung von Prozessen, Herstellungsverfahren im Hinblick auf die Wiederverwertung von unterschiedlichen Materialien. Diese Dienstleistung ist laut Forschern deshalb zentral, weil durch das Recyceln auch Kosten vermieden werden. Wenn bereits bei der Entwicklung der Produkte Spezialisten eingebunden werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Material-Auswahl, bereits die Frage nach der Wiederverwertbarkeit in den Produktionsprozess einbezogen werde. Das senkt die Umweltbelastung, sorgt aber auch für tiefere Produktionskosten und langfristig für geringere Verkaufspreise.

Was passiert eigentlich mit den Profilen auf Facebook, Instagram oder den Mailkonten im Internet, wenn ein Mensch stirbt? Der Online-Bestatter könnte sich um die Verwaltung der Online-Identität des Verstorbenen kümmern. Im Laufe des Lebens hinterlassen Menschen auch online immer mehr Spuren. Bei der Nachlassregelung könnte ein Online-Bestatter Websites, die der verstorbene Nutzer aufgerufen hat, besuchen, Chats und E-Mails durchlesen, Nachrichten-Threads und Social-Media-Updates checken und sich mit den Angehörigen absprechen, wie mit dem Online-Vermächtnis umgegangen werden soll.

Online-Bestatter

Was passiert eigentlich mit den Profilen auf Facebook, Instagram oder den Mailkonten im Internet, wenn ein Mensch stirbt? Der Online-Bestatter könnte sich um die Verwaltung der Online-Identität des Verstorbenen kümmern. Im Laufe des Lebens hinterlassen Menschen auch online immer mehr Spuren. Bei der Nachlassregelung könnte ein Online-Bestatter Websites, die der verstorbene Nutzer aufgerufen hat, besuchen, Chats und E-Mails durchlesen, Nachrichten-Threads und Social-Media-Updates checken und sich mit den Angehörigen absprechen, wie mit dem Online-Vermächtnis umgegangen werden soll.

Der Tele-Chirurg operiert mittels Roboter-Tools aus der Entfernung. Dies wird durch die Kombination von Roboter-Chirurgie-Tools, Scannern, Sensoren und High-Speed-Netzen möglich. Vereinzelt wird dies heute schon getestet. Gerade für geografisch abgelegene Orte oder Bergregionen, die schwierig zu erreichen sind, ist dies eine Möglichkeit, um die sichere Versorgung in Notfällen zu garantieren.

Tele-Chirurg

Der Tele-Chirurg operiert mittels Roboter-Tools aus der Entfernung. Dies wird durch die Kombination von Roboter-Chirurgie-Tools, Scannern, Sensoren und High-Speed-Netzen möglich. Vereinzelt wird dies heute schon getestet. Gerade für geografisch abgelegene Orte oder Bergregionen, die schwierig zu erreichen sind, ist dies eine Möglichkeit, um die sichere Versorgung in Notfällen zu garantieren.

Roboter halten künftig Einzug ins Alltagsleben. Etwa im Bereich der Pflege und im Kundenservice, aber auch in privaten Haushalten. Die Maschinen, die im Dienstleistungsbereich tätig sind, werden als humanoide Roboter bezeichnet. Sie kochen, putzen oder übernehmen die Haustierpflege. Forscher tüfteln an Robotern, die Einkäufe für die Familie tätigen und zugleich eine Art beratende Funktion bei der Haushaltsorganisation und des familiären Zusammenlebens übernehmen.

Roboter-Entwickler

Roboter halten künftig Einzug ins Alltagsleben. Etwa im Bereich der Pflege und im Kundenservice, aber auch in privaten Haushalten. Die Maschinen, die im Dienstleistungsbereich tätig sind, werden als humanoide Roboter bezeichnet. Sie kochen, putzen oder übernehmen die Haustierpflege. Forscher tüfteln an Robotern, die Einkäufe für die Familie tätigen und zugleich eine Art beratende Funktion bei der Haushaltsorganisation und des familiären Zusammenlebens übernehmen.