Leben

Klotzende und kleckernde Kardashians: Darum landete Kylie Jenner im nächsten Shitstorm

Von allem zu viel: Kylie Jenner beweist, dass Stil nicht eine Frage des Geldes ist.

Von allem zu viel: Kylie Jenner beweist, dass Stil nicht eine Frage des Geldes ist.

Kylie Jenner protzt auf Instagram wieder mit Designerklamotten. Das nervt, denn die Amerikanerin ist Vorbild von jungen Frauen auf der ganzen Welt.

In diesen Tagen sei froh, wer keine Teenagertochter zu Hause hat. Denn, so wagen wir zu schätzen, 80 Prozent aller weiblichen Halbwüchsigen der westlichen Gesellschaft sind unerklärlicherweise erklärte Fans von Kylie Jenner, steinreiches Mitglied des Kardashian-Clans. Und Kylie läuft auf Instagram gerade zur Hochform auf. Was nichts Gutes bedeutet.

Die Kardashians. Da kommen einem Balkenaugenbrauen (Insta-Brows), Po-Implantate und zentimeterdickes Make-up in den Sinn. Das wäre uns im Prinzip schnuppe; das Problem ist, dass allein Kylie 150 Millionen Follower auf Instagram zählt, die sie unterwürfigst nachahmen. Zwar ist die Insta-Brow längst out; bei uns ist sie aber immer noch an fast jeder Strassenecke anzutreffen. Oder eben zu Hause, bei der eigenen Tochter. Die Kardashians sind auch bekannt für ihr Faible für Designerklamotten. Die Logos der Luxushäuser – von Chanel bis Prada – immer gut sichtbar. Klotzen, klotzen, klotzen, lautet die Devise.

Der Gipfel des schlechten Geschmacks

So erstaunt es nicht, dass Kylie in ihren letzten Ferien in den Bergen nicht im Skianzug vom Sportfachgeschäft und im selbst gestrickten Wollpullover auf der Piste aufgekreuzt ist, sondern sich von einem Designer­gwändli ins nächste zwängte und die entsprechenden Souvenirfotos auf Instagram platzierte. Leider sieht der Mensch hin bei grauenvollen Dingen, obschon er weiss, dass der Anblick ihn traumatisieren könnte – wir hoffen inständig, dass der Blick ins Kyliesche Fotoalbum keine bleibenden Schäden bei uns hinterlassen hat.

Was das 22-jährige Schneehäschen zur Schau getragen hat, ist der Gipfel des schlechten Geschmacks. In der 4000 Franken teuren Kombo von Fendi aus überdimensionierter Daunen­jacke und Moonboots sowie Schmollmund-Rehblick posierend vor dem Kamin, gibt sich Kylie der Lächerlichkeit preis. Von allem zu viel, viel zu viel. Es beweist, das Stil keine Frage des Geldes ist.

Wundern Sie sich trotzdem nicht, falls Ihre Tochter sich Moonboots oder Daunenjacke von Fendi wünscht. Sagen Sie ihr, sie solle sich ein besseres Vorbild suchen. Vor wenigen Tagen liess sich Kylie nämlich erneut ablichten, mit Hausschuhen von Louis Vuitton aus Nerzfell – kurz nachdem sie ihr Bestürzen über die Feuerkatastrophe in Australien und das Schicksal der armen, armen Tierchen kundgetan hatte. So einen Shitstorm hat die gute Kylie wohl noch nie gesehen.

Die Kardashians klotzen nicht nur, sie kleckern auch.

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